22.11.2020, 20:13
Tödlicher Unfall auf der K 48 zwischen Brest und Bargstedt

BARGSTEDT. Ein Harsefelder (41) ist in der Nacht zu Sonnabend bei einem Unfall auf der Kreisstraße K 48 zwischen Brest und Bargstedt tödlich verunglückt. Um 0.15 Uhr hatte laut Polizei eine zufällig vorbeikommende Autofahrerin einen Notruf abgesetzt.

Den Rettungskräften bot sich ein Bild des Schreckens: Überall lagen Trümmerteile auf der Fahrbahn. Der Fahrer war in dem deformierten, auf der Beifahrerseite in einem Straßengraben liegenden Skoda Fabia eingeklemmt – nach einem Frontalaufprall gegen einen Baum. Mit schwerem Gerät mussten Feuerwehrleute das Dach abtrennen, um den 41-Jährigen mit einer sogenannten Sofortrettung aus dem Wrack zu holen. Im Pkw hätte der Mann medizinisch nicht behandelt werden können. Die Notfallsanitäter der nahen DRK-Wache in Bargstedt und ein Notarzt des Elbe Klinikums in Stade konnten das Leben des Harsefelders aufgrund der tödlichen Verletzungen nicht mehr retten. Noch an der Unfallstelle stellten sie seinen Tod fest.

Der Skoda war frontal gegen den Baum geprallt.

Der Skoda-Fahrer war – von Brest kommend – in Richtung Bargstedt unterwegs gewesen. In der leichten Linkskurve war der Harsefelder, so die Polizei mit Verweise auf die Spurenlage vor Ort, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Knapp 50 Meter fuhr der 41-Jährige weiter geradeaus – über den Seitenstreifen. Schließlich prallte der Skoda frontal gegen einen Baum. Der Pkw wickelte sich förmlich um den Alleebaum, dann drehte sich der Skoda Fabia auf die Beifahrerseite und blieb schließlich in einem Straßengraben an einer Pferdekoppel liegen.

Die Ortsfeuerwehren Harsefeld, Bargstedt und Brest mussten nach dem Notruf ausrücken. Die Notfallsanitäter der DRK-Wache Bargstedt waren mit ihren beiden Rettungswagen vor Ort. Knapp 50 Feuerwehrleute waren laut Hans Peter Klensang, Pressesprecher der Ortsfeuerwehren in der Samtgemeinde Harsefeld, im Einsatz.

Die Feuerwehr musste das Dach mit schwerem Gerät abtrennen, um den Fahrer zu bergen.

Für die Freiwilligen Feuerwehrleute unter Führung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters von Bargstedt, Stefan Eckhoff, war es kein leichter Einsatz. Der Notfallseelsorger und Pastor, Andreas Hellmich, selbst Feuerwehrmann, war vor Ort. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle auf der Bahnhofstraße (K 48) in der Feldmark kurz vor Bargstedt ab – und leuchteten diese aus. Die Unfallaufnahme durch die Polizei, die Bergung des Fahrzeugs und die Reinigung der Kreisstraße dauerten bis tief in die Nacht.

Feuerwehrleute suchten sicherheitshalber auch eine Pferdeweide ab, der Pkw hatte den Zaun der Koppel durchbrochen.

Die Buxtehuder Polizei bittet unter 0 41 61/ 64 71 15 um Hinweise zu dem tödlichen Unfall.

 

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