28.11.2018, 20:53
Übung: Großfeuer im Schießstand in Estebrügge

ESTEBRÜGGE. Alarm an der Este: Die vier Ortsfeuerwehren der Este mussten am Mittwochabend um 19.20 Uhr ausrücken. Das Szenario: Der Schießstand der traditionsreichen Schützengilde Estebrügge von 1612 steht in Flammen, nachdem ein Feuer in der Heizungsanlage ausgebrochen ist.

Beim Eintreffen der Feuerwehrleute aus Jork (ELW), Königreich, Estebrügge, Hove sowie Moorende rauchte es bereits kräftig, die Rauchwolke war weithin zu sehen. Stefan Bleeken, Ortsbrandmeister aus Moorende, hatte mit seinem Team auch einige Bengalos und Feuer in der Nähe des Schießstands entzündet, um es „noch realistischer“ zu machen. Anwohner und vorbeifahrenden Autofahrer, das Gelände mit dem Festplatz liegt an der viel befahrenen Buxtehuder Straße (K 38), befürchteten tatsächlich, dass das „Feuer“ die Anlage zerstören könnte. Die Feuerwehrleute mussten „löschen“ und vier Vermisste unter Atemschutz aus dem Gebäude holen. Die Sicht war gleich Null. Ein Atemschutztrupp verlor beim Löschangriff einen Kameraden, auch dieser musste letztlich „gerettet“ werden. Rund 100 Feuerwehrleute probten den Ernstfall, so der Einsatzleiter und Ortsbrandmeister von Estebrügge, Stefan Heinrichs.

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