29.05.2020, 22:26
Unfall in Stade: Radfahrer trägt schwerste Verletzungen davon

STADE. Am Freitag hat sich auf der Landesstraße 124 (Harsefelder Straße) im Stader Stadtteil Riensförde ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dort hat ein Auto einen gestürzten Radfahrer erwischt. 


Am gestrigen späten Nachmittag ist es gegen kurz nach 17.15 Uhr im Stader Stadtteil Riensförde in Höhe der Hausnummer Riensförde 6 – zwischen Klarer Streck und Barger Weg – zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei jugendliche Radfahrer zum Teil schwerste Verletzungen erlitten haben. Das teilte Polizeisprecher Rainer Bohmbach am Freitagabend mit. Zwei 15-jährige junge Männer waren seinen Angaben zufolge zusammen mit zwei anderen Radfahrern auf ihren Fahrrädern auf dem Geh- und Radweg an der Landesstraße 124 aus Richtung Stade-Riensförde kommend in Richtung Innenstadt unterwegs.

Vermutlich, als sie aneinander vorbeifuhren, „kam es dann zu einer Berührung der beiden Radfahrer und beide kamen zu Fall“, sagte Bohmbach. Ein 15-jähriger Stader stürzte auf die Fahrbahn, ein 15-jähriger Fredenbecker auf den Geh- und Radweg. Zu dieser Zeit befuhr eine 53-jährige Staderin mit ihrem Hyundai-Kleinwagen die Landesstraße 124 – ebenfalls stadteinwärts. Sie konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß trotz eines spontanen Ausweichmanövers mit dem auf der Straße liegenden Radfahrer zusammen. Der junge Mann erlitt schwerste Verletzungen.

Notfallseelsorger betreut die Angehörigen

Die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes und ein Notarzt des Stader Elbe Klinikums stellten die medizinische Erstversorgung sicher. Aufgrund der Schwere der Verletzungen des Jugendlichen forderte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle den Rettungshubschrauber Christoph 29 aus Hamburg an. Der Rettungshubschrauber landete auf der Grünfläche hinter dem Feuerwehrhaus des Zuges II der Stader Schwerpunktfeuerwehr in der Heidesiedlung. Im Rettungshubschrauber kam der schwerstverletzte Fahrradfahrer in eine Hamburger Spezialklinik. Feuerwehrleute vom Zug II hatten den Landeplatz für den Rettungshubschrauber vorbereitet, den Notarzt aus dem Rettungshubschrauber zur wenige Hundert Meter entfernten Einsatzstelle gebracht und später noch einen Notfallseelsorger abgeholt.

Der Rettungshubschrauber Christoph 29 landet am Freitag auf der Grünfläche hinter dem Feuerwehrhaus des Zuges II der Stader Schwerpunktfeuerwehr in der Heidesiedlung.

Der zweite 15-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon, die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes brachten ihn im Rettungswagen ins Stader Elbe Klinikum. Ein Notfallseelsorger betreute die Angehörigen des Schwerstverletzten noch an der Unfallstelle. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Stade zog die Polizei einen Unfallgutachter zur Unterstützung der polizeilichen Unfallaufnahme hinzu. Die Landesstraße 124 musste für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme zeitweise voll- und später halbseitig gesperrt werden, der Verkehr wurde durch die Polizei örtlich umgeleitet. „Es kam zu Behinderungen im frühabendlichen Verkehr“, sagte Bohmbach.

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