13.10.2018, 10:59
Verkehrsunfall bei Fredenbeck: Zwei Schwerverletzte – ein toter Hund

FREDENBECK. Bei einem Verkehrsunfall auf der Hauptstraße (Kreisstraße 1) zwischen den Gemeinden Fredenbeck und Deinste haben am Sonnabendmorgen zwei Fahrzeuginsassen schwere Verletzungen erlitten.


Das Unglück ereignete sich gegen 8.50 Uhr. Die beiden jungen Frauen waren in dem Fiat-Kleinwagen auf der Hauptstraße (Kreisstraße 1) von Deinste kommend in Richtung Fredenbeck unterwegs. Kurz hinter dem Ortsausgang in Höhe des Landhotels gerieten sie aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader und trockener Straße nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fiat 500 prallte frontal gegen den Stamm einer Birke im Seitenraum. Die Airbags lösten aus, der Motorraum wurde zusammengedrückt. Die Beifahrerseite war besonders stark betroffen.

Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmierte zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes, einen Notarzt vom Stader Elbe Klinikum sowie die Feuerwehr aus Fredenbeck. Auch Ermittler der Fredenbecker Polizeistation und der Stader Polizeiinspektion eilten zur Unfallstelle. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um die zwei schwer verletzten Frauen. Die Fahrerin ist 20, die Beifahrerin 18 Jahre alt. Sie waren nicht in dem Wrack eingeklemmt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch Notfallsanitäter und Notarzt kamen sie in den Rettungswagen in die Elbe Kliniken nach Stade und Buxtehude. Ein Hund, der sich in dem Unfallwagen befand, überlebte den Aufprall nicht. Er verstarb noch an der Unfallstelle, eine alarmierte Tierärztin konnte dem Hund nicht mehr helfen.

Die 25 Ehrenamtlichen der Feuerwehr aus Fredenbeck halfen beim Aufräumen der Einsatzstelle und dem Abschleppen des Fiats. Der Kleinwagen erlitt einen Totalschaden. Sie nahmen auslaufende Betriebsstoffe aus und fegten Trümmerteile zusammen.

Die Hauptstraße blieb während des Einsatzes für rund eine Stunde zwischen Deinste und Fredenbeck voll gesperrt. Die Polizisten haben die Ermittlungen zu Unfallhergang und -ursache aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Fredenbecker Station unter der Rufnummer 0 41 49/ 93 39 70 zu melden.

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