04.04.2020, 11:29
Vermeintlicher Friedhofsmord war ein Suizid

HARBURG. Spaziergänger haben am frühen Donnerstagabend in Harburg eine schreckliche Entdeckung gemacht: Auf dem jüdischen Friedhof in Harburg fanden sie einen blutenden Mann leblos am Boden liegend. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. 


Die Polizei ging aufgrund der Spurenlage zunächst von einem Gewaltverbrechen aus und richtete eine Mordkommission ein. Boulevardmedien und Fernsehen berichteten bereits am Donnerstagabend breit über das vermeintlich schaurige Verbrechen. Am Freitag teilte die Polizei mit: Es war ein Suizid. Bei genauerer Untersuchung und aufgrund der Schnittmuster am Körper habe sich gezeigt, dass der Mann nicht durch fremde Hand getötet wurde, sondern sich selbst das Leben genommen hat. Die Ermittlungen sind beendet.

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