UPDATE
08.02.2019, 14:30
Vier Verletzte nach Verkehrsunfall - Vollsperrung der B 73 in Himmelpforten

HIMMELPFORTEN. Bei einem Verkehrsunfall in Himmelpforten haben vier Fahrzeuginsassen am Freitagmittag zum Teil schwere Verletzungen erlitten. Die Bundesstraße 73 war über eine Stunde voll gesperrt. 

(Letztes Update am 8. Februar um 17.32 Uhr: Details zum Unfallhergang und zur Aufhebung der Sperrung hinzugefügt.)

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Das Unglück ereignete sich gegen 13.45 Uhr. Zu der Zeit war die 41-jährige Fahrerin eines Kia-Kleinwagens aus Hechthausen auf der Bundesstraße 73 aus der Himmelpfortener Ortsmitte in Richtung Stade unterwegs und wollte in der Tempo-70-Zone nach links auf die Einfahrt zum Altenheim abbiegen. Hinter ihr fuhr ein 27-Jähriger aus Burweg mit einem Sattelzug. Er übersah laut Polizeisprecher Rainer Bohmbach vermutlich die abbiegende Kia-Fahrerin und fuhr auf den Kia hinten auf. Durch die Wucht des Aufpralls flog der Kleinwagen auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit dem entgegenkommenden VW-Golf zusammen.

Der 68-jährige Fahrer aus Otterndorf konnte nicht mehr ausweichen. Der Golf schleuderte über den Geh- und Radweg und blieb schwer beschädigt an einem Baum liegen. Zum Glück befanden sich keine Fußgänger oder Radfahrer auf dem Weg. Der Kia blieb total beschädigt auf der Fahrbahn der Bundesstraße stehen. Die Rettungsleitstelle löste Großalarm aus.

Die Kia-Fahrerin musste von den 40 Feuerwehrleuten aus Himmelpforten, Hammah und Oldendorf aus dem Wrack befreit werden. Die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes rückten mit drei Rettungswagen an der Einsatzstelle an, auch eine Notärztin vom Stader Elbe Klinikum war vor Ort. Die Kia-Fahrerin kam nach der Erstversorgung mit schweren Verletzungen ins Stader Elbe Klinikum.

Der Golf-Fahrer erlitt, wie auch seine 63-jährige Ehefrau als Beifahrerin sowie der vierjährige Enkel, der hinten gesessen hatte, leichte Verletzungen und musste von der Besatzung der Rettungswagen versorgt werden. Alle drei kamen anschließend ins Stader Klinikum. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. An den drei Fahrzeugen entstanden schwere Schäden. Die Polizei leitete den Verkehr wegen der Vollsperrung der Bundesstraße während der Rettungs- und Aufräumarbeiten örtlich um. Es kam zu langen Staus und Behinderungen.

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