Sonntag, 08.07.2018, 13:00 Uhr

Kutenholz: Transformator brennt komplett aus

Der ausgebrannte Transformator in der Solarenergieanlage. Foto: Beneke

KUTENHOLZ. Ein Transformatorenhaus auf dem Gelände einer Solarenergieanlage am Rand der Gemeinde Kutenholz ist am Sonntagvormittag in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehren aus Kutenholz, Mulsum und Fredenbeck konnten ein Ausbreiten des Brandes verhindern.

Eine große, schwarze Rauchsäule zog gegen 11 Uhr über den Solarpark, der an eine Sandkuhle angrenzt. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand der Transformator in Vollbrand. Flammen schlugen in die Höhe. Unter schwerem Atemschutz begannen die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten. Der Wind ließ das Feuer immer wieder aufflammen. Mit Pulverlöschern und Schaum erstickten sie schließlich die Flammen. Mit schwerem hydraulischen Gerät öffneten sie die Metallverkleidung, um das Innere ablöschen zu können. Dort ergaben Messungen mit der Wärmebildkamera Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius.

Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen

Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen des Brandes auf die Solarenergieanlage und die angrenzenden Wald- und Wiesenflächen zu verhindern. Einen beginnenden Flächenbrand konnten sie rasch löschen, erklärte Feuerwehrsprecher Lukas Klempahn. Weil in der Sandkuhle keine Hydranten stehen, richteten die Feuerwehrleute sicherheitshalber einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein.

Das Feuer ist vermutlich durch einen technischen Defekt entstanden. Bereits im Juli 2016 brannte ein Transformatorenhaus in dem Solarpark. Verletzte waren nicht zu beklagen. Der Sachschaden bewegt sich diesmal ersten Schätzungen zufolge im fünfstelligen Bereich. Deutlich höhere Werte konnten erhalten werden. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehrkräfte beendet.


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