Mittwoch, 21.04.2021 , 15:00 Uhr
Update

Schwerer Unfall auf der Autobahn 26 vor Horneburg

Blick auf die Unfallstelle und den kaputten Ford auf der A 26. Foto: Polizei

Blick auf die Unfallstelle auf der A26 bei Horneburg. Foto: Kensik

Es kam zu erheblichen Rückstaus. Foto: Strüning

HORNEBURG. Die Polizei hat nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 26 die Ermittlungen gegen den Fahrer (36) eines Ford Grand C-Max aus Stade aufgenommen – „wegen Nötigung, Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr“.

(Letztes Update am 21. April um 15.18 Uhr: Einzelheiten zur Diskussion hinzugefügt.)

Der Unfall, so Polizeisprecher Rainer Bohmbach, habe sich gegen 8.50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Dollern und Horneburg ereignet.

Der Ford-Fahrer sei mit seinem Pkw in Richtung Hamburg unterwegs gewesen. Kurz vor Horneburg habe der 36-Jährige auf dem Hauptfahrstreifen eine 47-jährige Polo-Fahrerin aus Stade „bis zum Stillstand ausgebremst“. Die Frau habe im Rückspiegel gerade noch rechtzeitig einen von hinten herannahenden Lkw erkannt und sei auf den Überholfahrstreifen ausgewichen. Der Fahrer (61) eines MAN-Kippers aus Hammah hatte nicht mehr rechtzeitig bremsen können und kollidierte mit dem noch stehenden Ford. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls erheblich beschädigt und an die Mittelschutzplanke gedrückt. Der Lkw wurde an der Front erheblich beschädigt.

Der Ford-Fahrer und seine 34-jährige Mitfahrerin hatten Glück im Unglück, sie konnten nach dem Öffnen der klemmenden Beifahrertür beide das Unfallfahrzeug verlassen. Nach der Erstversorgung durch Notärzte aus Stade und Buxtehude wurden die zwei Verletzten von Notfallsanitäter der mit zwei Rettungswagen in das Elbe Klinikum eingeliefert. Weil die Unfallsituation zunächst unklar war, waren zusätzlich ein weiterer Rettungswagen sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt des Landkreises Stade vor Ort.

Die Feuerwehr aus Horneburg rückte an der Unfallstelle an und sicherten die Unfallfahrzeuge.

Die Front des Lkw wurde schwer beschädigt. Foto: Polizei

Die Autobahn musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungs- sowie der Reinigungsarbeiten bis elf Uhr in Richtung Hamburg zwischen Dollern und Horneburg voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde mit der Hilfe der Straßenmeisterei über die Bundesstraße B 73 umgeleitet. Es kam zunächst zu erheblichen Stau.

Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Ford-Fahrers vor dem Unfall machen können, sollten sich unter der 0 41 41 / 10 22 15 bei Polizei melden.

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