03.12.2019, 16:18
Vier Feuerwehr-Einsätze am Dienstagmorgen

STADE. Ein brennender LKW auf der A 26, Feuer in einem Transporter, eine kilometerlange Dieselspur und ein Brand in einer Schule: Die Einsätze, zu denen Feuerwehren aus Stade ausrückten, entpuppten sich teilweise als Fehlalarm. Dennoch hatten die Rettungskräfte ordentlich zu tun.

Gegen 8.20 Uhr rückte der Zug I der Stader Schwerpunkt-Feuerwehr zu einem brennenden Transporter auf der Bremervörder Straße in Stade aus. In dem Fahrzeug war es zu einem Feuer in der Fahrgastzelle gekommen. Um die Glutnester abzulöschen und ein wiederaufflammen zu verhindern, haben die Freiwilligen Löschschaum eingesetzt.

Noch während der Löscharbeiten kam die Meldung über einen vermeintlich brennenden Lkw auf der Autobahn 26 zwischen den Anschlussstellen Dollern und Stade-Ost. Ein Stader Löschfahrzeug vom Zug I, das sich noch auf der Anfahrt zum Pkw-Brand befand, wurde kurzerhand durch die Feuerwehr- und Rettungs-Leitstelle auf die Autobahn geschickt. Dort waren auch die Feuerwehren Dollern und Horneburg im Einsatz. Es handelte sich jedoch lediglich um einen technischen Defekt, die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf das Absperren der Autobahn und eine Kontrolle des Lkw. Der Lkw brannte nicht. Später wurde das Fahrzeug auf dem Gelände einer Werkstatt noch einmal mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Lange Dieselspur in Wiepenkathen

Wenige Augenblicke später erreichte die Leitstelle die Meldung über eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Bildungshaus in Stade-Hahle, das Grundschule und Kindertagesstätte vereint. Dorthin rückten beide Züge der Stader Feuerwehr aus. Es handelte sich um einen Fehlalarm.

Eine Dreivierstelstunde später rückte die Feuerwehr Wiepenkathen aus, weil sich eine mehrere Kilometer lange Dieselspur auf der Alten Dorfstraße durch die Ortschaft Wiepenkathen zog. Die Freiwilligen sicherten die Gullys und Abflüsse ab, um ein Abfließen des Diesel-Wasser-Gemisches in die Kanalisation zu verhindern. Die Kommunalen Betriebe Stade kümmerten sich um die fachgerechte Beseitigung der Verunreinigung. Die Ermittlung des Verursachers und damit Kostenträgers obliegt der Polizei.

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