02.01.2019, 07:30
Aufträge der TAGEBLATT-Leser werden erfüllt
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  Die Gesamtnote 2,5 für das TAGEBLATT ist eine Überraschung
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Ein ungeklärtes Rätsel: Die bisherige Unkommentierbarkeit der Blaulicht-Meldungen.

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LANDKREIS. Die Leser haben geantwortet – die Redaktion wird liefern: Das ist die Konsequenz aus dem ersten TAGEBLATT-Lesertag. Die Auswertung der 1800 Fragebögen hat viel Zeit in Anspruch genommen. Das Ergebnis hat sich gelohnt, denn das TAGEBLATT wird Leserwünsche beherzigen.

Online First

TAGEBLATT-Online liegt im Vergleich mit anderen Regionalzeitungen im oberen Segment des Interesses der User. Bisher bekommt jeder Abonnent die Online-Berichterstattung zwar ausführlich, aber nicht zeitnah mit dem Ereignis. Die Ausnahme ist die sogenannte Blaulicht-Berichterstattung über Unfälle, Feuer oder schwerwiegende Verbrechen, die seit Jahren sehr schnell von unseren Polizeireportern ins Netz gestellt werden. Das wird so bleiben, hinzu kommt allerdings eine schnellere Online-Veröffentlichung der lokalen Berichterstattung. In einem Drei-Monats-Aktionsplan wird die gesamte Arbeitsweise der Redaktion so verändert, dass jeder Autor seinen Artikel zuerst in einer Online-Version schreiben muss, der dann zeitnah im Netz stehen wird – weiterhin kostenlos für die TAGEBLATT-Leserschaft. Wer das Online-Angebot noch nicht nutzt, sollte sich schnell anmelden, unter www.tageblatt.de. Außerdem gibt es seit vier Wochen den WhatsApp-Newsletter, mit dem aktuelle Nachrichten direkt aufs Smartphone gespielt werden.

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Kultur

Über die Kultur-Berichterstattung gab es in der Leser-Analyse zwei wichtige Erkenntnisse: Erstens ist das Interesse an Rezensionen gering, und zweitens finden die wöchentlichen Kulturseiten am Donnerstag nicht die Beachtung, die die Kultur im TAGEBLATT haben sollte. Die Redaktion möchte die Kultur grundsätzlich fördern und verändert deshalb die bisherige Praxis: Ab sofort wird die Kultur-Berichterstattung in die Regionalseiten integriert und nicht mehr gebündelt am Donnerstag veröffentlicht. Die Redaktion glaubt, mit dieser Regelung der Kulturberichterstattung eine größere Beachtung zu verschaffen. Die offenbar nicht beliebten Rezensionen werden nicht abgeschafft, aber auch verändert: In die Berichterstattung über ein Konzert soll möglichst mehr über den oder die Künstler einfließen. Deshalb stehen die Garderobengespräche mit den Protagonisten der Veranstaltung im besonderen Fokus.

Mehr Kommentare und mehr Kritik

Auch dieser Wunsch der Leser wird erfüllt: Die Redakteure werden ab sofort mehr kommentieren und auch ein größeres Augenmerk auf Pro- und Kontra-Kommentare legen. Dazu gibt es die grundsätzliche Ansage, dass besonders in der Politik dem kritischen Touch mehr Spielraum eingeräumt werden soll.

Mehr Hintergründe

Auch das ist ein klarer Auftrag der Leserschaft: Es wird mehr Hintergrundberichterstattung gewünscht. Das betrifft vorwiegend die Politik und die Wirtschaft. In Interviews, Analysen oder Einschätzungen wird die Redaktion ab sofort mehr Infos zum besseren Verständnis der Vorgänge und Entwicklungen geben. Außerdem wurde das „Hintergründige“, das an der ersten Stelle aller Leserwünsche lag, bereits seit September wieder aktiviert.

Leserbriefe

Die bisherige Praxis der Veröffentlichung auf einer Seite in der Wochenend-Ausgabe wird verändert, Leserbriefe werden zeitnah auch unter der Woche auf der Seite mit dem Service veröffentlicht. Inhaltlich wurde bereits eine Korrektur vorgenommen: Die Direktantwort auf veröffentlichte Leserbriefe mit direkter Anrede ist nicht mehr erwünscht, auch Vielschreiber kommen nicht mehr selbstverständlich ins Blatt.

Weniger Rechtschreibfehler

Auch an diesem Problem wird weiterhin verstärkt gearbeitet. Unsere Korrektoren haben neue Mechanismen erarbeitet, um hausgemachte Fehler zu minimieren. Auch die Nachrichtenagentur dpa wurde aufgefordert, verstärkt auf orthografisch korrekte Artikel zu achten. Ein Problem wird sich auch in Zukunft ergeben: Bei der aktuellen Berichterstattung im Sport wird vielfach der Redaktionsschluss gegen 23.30 Uhr bis zur letzten Minute ausgenutzt. Zeit und Personal für ein Korrektorat bleibt nicht. Das gilt auch für die Blaulicht-Berichterstattung am späten Abend.

Mehr aus dem Nachbarkreis im Norden

Die Leserschaft aus Kehdingen hat auch einen deutlichen Wunsch formuliert: mehr Nachrichten und Infos über das Geschehen im Nachbarkreis Cuxhaven und entsprechend weniger aus dem Süden des Landkreises Stade. Deswegen wird es regelmäßig mehr Nachrichten aus dem Nachbarkreis geben, ohne das bisherige Angebot auf der Kehdingen-Seite zu schmälern. Das ist durch neu geschaffen Platz auf einer weiteren Seite im Regionalteil möglich.

Mehr Lokales Altes Land

Die Seite drei des Regionalteils ist bei Anzeigen-Kunden eine besonders begehrte Seite, weil sie als so genannte farbige Aufschlagseite ein großes Leserinteresse hat. Weil durch die Anzeigen Platz für die regionale Berichterstattung verloren geht, wird es künftig auch für das Alte Land weitere Nachrichten und Geschichten auf einer gemischten Landkreis-Seite im Regionalteil geben. Das „Schiff der Woche“ wird ab sofort auf der Hamburg-Seite veröffentlicht.

Mehr Vereinsberichterstattung

Diese Aufgabe der Leser wird auch erfüllt. Das TAGEBLATT wird mehr über das Vereinsgeschehen berichten – eine Serie ist in der Arbeit.

Lesertag

Der nächste Lesertag kommt bestimmt: Ende August gibt es die Neu-Auflage.

www.tageblatt.de/lesertag

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Kommentare


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Jochen Mextorf schrieb am 02.01.2019 12:33

Ein ungeklärtes Rätsel: Die bisherige Unkommentierbarkeit der Blaulicht-Meldungen.

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