14.05.2019, 07:30
Mahnke und Beckmann-Frelock beim Showdown vor der Wahl

APENSEN. Am Freitag, 17. Mai, 18.30 Uhr, treffen die beiden Kandidatinnen zur Wahl um das Samtgemeindebürgermeisteramt bei einer Podiumsdiskussion in der Oberschule aufeinander. Der Eintritt zu der TAGEBLATT-Veranstaltung ist frei.

Es gibt viel zu tun in Apensen: Die Samtgemeinde ist seit Jahren die am höchsten verschuldete Kommune im Landkreis Stade, es gibt Probleme bei der Kita-Betreuung und mit dem Kita-Neubau in Beckdorf, die Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung ließ bis dato – gelinde gesagt – zu wünschen übrig.

Es hat in letzter Zeit aber auch einiges gut geklappt, was in der Samtgemeinde gern vergessen wird: Die Grundschule Isern Hinnerk wird derzeit ohne Probleme und Kostenexplosion erweitert, das neue Gewerbegebiet nördlich der Bahn wurde in Rekordzeit erfolgreich vermarktet und freigegeben, und auch in den Dörfern Sauensiek und Beckdorf gehen Projekte wie das Sauensieker Versorgungszentrum oder das Wohngebiet an der Blide in Beckdorf voran.

Am Sonntag, 26. Mai, müssen die Wählerinnen und Wähler nun parallel zur Europawahl entscheiden, wer in der Samtgemeindeverwaltung das Ruder in die Hand nehmen soll. Eines steht bereits jetzt fest: Es wird eine Frau sein, die erste im Amt der Samtgemeindebürgermeisterin von Apensen überhaupt. Zur Wahl stehen Petra Beckmann-Frelock als Kandidatin der UWA und Manuela Mahnke, die trotz SPD-Mitgliedschaft als Einzelkandidatin antritt und der bereits SPD, CDU, Grüne und FWG ihre Unterstützung zugesagt haben.

Wahlkampf auf Facebook und Instagram

Beckmann-Frelock wirbt mit dem Slogan „Aus Apensen, für Apensen“ und betont ihre Zugehörigkeit zur Samtgemeinde und ihre Kenntnisse über die Kommune. Manuela Mahnke hält sich als unbefangene Bewerberin um das Amt dagegen für geeignet, um unbelastet in die Arbeit zu starten. Beckmann-Frelock macht sicherlich den moderneren Wahlkampf mit der Einbeziehung von Facebook und Instagram und gibt sich dort eine jugendliche Note.

Manuela Mahnke geht von Haustür zu Haustür, um sich dem Wahlvolk persönlich vorzustellen und betont ihre Erfahrung in der Politik und in der Verwaltung: Sie ist amtierende Bürgermeisterin von Nottuln, einer Gemeinde in Nordrhein-Westfalen mit rund 20.000 Einwohnern. Manche sagen, sie möchte dort weg, weil es zwischen ihr und bestimmten Kräften in Rathaus und Politik nicht so richtig läuft. Mahnke sagt, sie möchte der Liebe wegen in die knapp halb so große Samtgemeinde Apensen wechseln, weil ihr Partner in Norddeutschland lebt.

Wie die beiden Kandidatinnen die nicht ganz einfach zu führende Samtgemeinde voranbringen möchten, welches ihre wichtigsten Ziele sind und was auf ihrer Agenda Vorrang hat – das alles können die Besucher der TAGEBLATT-Veranstaltung am kommenden Freitag in der Oberschule erfragen. Die Podiumsdiskussion wird von TAGEBLATT-Redakteur Björn Vasel geleitet. Der Eintritt ist frei.

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