02.04.2020, 09:48
Nach Stromausfall: TAGEBLATT-E-Paper kostenfrei lesen
12 Kommentar(e)
@HK: er wird es lassen und dem Failed State die Schuld geben. Ein Staat, zu dem er gehört, aber aus Gründen der Selbsterniedrigung nichts beitragen will.

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LANDKREIS. Gestern Nacht konnten aufgrund eines Stromausfalls in Bremerhaven keine überregionalen Seiten aus der Mantelredaktion geliefert werden. Dadurch kann es am Donnerstag zu Verzögerungen bei der Verteilung der Zeitung kommen. Das E-Paper steht nun kostenlos zur Verfügung.

Der Alarm kam kurz vor Mitternacht. In Bremerhaven gab es am Mittwochabend in weiten Teilen der Innenstadt einen Stromausfall. Was zunächst wie ein kleines Malheur erschien, entwickelte sich in der Nacht zu einem großen Problem, denn die überregionalen Seiten der Donnerstag-Ausgabe aller TAGEBLÄTTER konnten nicht geliefert werden.

Die Hoffnung, dass der Stromausfall zu beheben ist, half am Ende nichts. Irgendwann weit nach Mitternacht kam in Bremerhaven zwar wieder der Strom, aber alle Server in der Redaktion waren kurzfristig nicht zu starten. Im Pressehaus in Stade herrschte weit nach Mitternacht Alarmzustand, denn fertig waren nur die Lokal- und die Hamburg-Seiten.

Als gegen ein Uhr der verantwortliche Kollege in Bremerhaven immer noch keine Zeit nennen konnte, in der realistisch die Seiten übermittelt werden, entschlossen sich die Verantwortlichen im Stader Pressehaus zu dieser Notausgabe, in der die überregionalen Nachrichten weitgehend fehlen. Nur eine Titelseite konnte noch produziert werden. Das TAGEBLATT bittet um Nachsicht. Das E-Paper der reduzierten Donnerstag-Ausgabe kann hier kostenfrei gelesen werden.

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Heiko Söhl schrieb am 03.04.2020 19:25

@HK: er wird es lassen und dem Failed State die Schuld geben. Ein Staat, zu dem er gehört, aber aus Gründen der Selbsterniedrigung nichts beitragen will.

Heiko Kania schrieb am 03.04.2020 19:12

Ach, Herr Mextorf: „die Heide“ brannte 1975, nicht 1976. Und genau dieses Beispiel als Negativ-Beispiel unserer Föderalstrukturen anzuführen, ist schon leicht schizophren. Kommen Sie in unserer Gegenwart an. Die Fehler aus 1975 wurden zum Lernen für Gegenwart und Zukunft genutzt. Alle Katastrophen danach haben in ihrer Bewältigung sicher auch Defizite erkennen lassen. Das ist natürlich, weil fehlbare Menschen planen und agieren. Aber die Kastrophenbewältigung in Deutschland funktioniert hervorragend, einschl. Art. 35 GG. Dieses föderale System z.B. der Freiwilligen Feuerwehren, bis runter in die kleinste Ortsfeuerwehr, IST BEWEIS der Notwendigkeit und des Funktionierens dieses erprobten föderalen Systems. Glauben Sie es oder lassen Sie es... :-)

Jochen Mextorf schrieb am 03.04.2020 15:32

"Föderales System, erprobt..." etc. Kurzes Abweichen vom Thema (Stromausfall) mit Hinblick auf "erprobt." Als 1976 die Heide brannte, lagen die angereisten Feuerwehren aus Bayern im Graben, weil die bürokratische Führung im Einsatz versagte. Übernommen wurde die Einsatzleitung durch die Bundeswehr. Erfolg ist immer eine Frage der Qualifikation der Verantwortlichen, nicht der Systemstruktur. (Bsp. > Helmut Schmidt).

Heiko Kania schrieb am 03.04.2020 14:50

Ja, da sind wir wieder da, wo wir im föderalen System nun mal sind. Das ist in den Freistaaten anders als in den Stadtstaaten und dort wieder anders als in den Flächenstaaten und im Osten anders als im Westen... Soviel Intelligenz muss jeder Verantwortliche entwickeln, sich da zu verorten, wo er hingehört. Sonst wäre er nicht Verantwortlicher. Ob die Wasserwerke in der Stadt Dorsten 2018 eine Netzersatzanlage anschaffen oder nicht, entscheiden sie selbst. Was sie getan haben. Andere vielleicht haben anders oder gar nicht entschieden. Im tatsächlich festgestellten Katastrophenfall (so wie derzeit in Bayern, soweit mir bekannt) läge die Verantwortung DANN beim Leiter des Einsatzstabes. Der Hauptverwaltungsbeamte. In manchen Bereichen auch Landrat genannt. Aber nun kommen wir wieder in unser föderales System... Das ist übrigens gut und bewährt, es ist so erfolgreich erprobt und kann nicht von „EUrokraten“ (Ihre Begrifflichkeit) verändert werden.

Jochen Mextorf schrieb am 03.04.2020 13:15

@HK > Sehr interessant. Nun bedarf es einer präzisen Aussage der "örtlich zuständigen Ebenen."

Heiko Kania schrieb am 03.04.2020 12:02

@JM: Das spannende Thema "Trinkwasser(not)versorgerung" hat mich nicht losgelassen und so habe ich recherchiert im Netz: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Sicherheit der Trinkwasserversorgung , Teil 1: Risikoanalyse u. Teil 2: Notfallvorsorgeplanung, ISBN 978-3-939347-69-9 https://www.bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_2016/Praxis-BS_Bd15_Trinkwasserversorgung.html Sehr interessante Informationen aus dem Jahr 2019. Fakt ist hier, wie bei Schutzmasken und -handschuhe: die Dezentralität fordert auf den jeweils örtlich zuständigen Ebenen (Vorsorge)-Aktivitäten.

Heiko Kania schrieb am 02.04.2020 16:26

@ OS: Danke für Ihre freundliche Bewertung meiner Person. "Die einzigen wirklichen Feinde eines Menschen sind seine eigenen, negativen Gedanken." (Albert Einstein)

Heiko Kania schrieb am 02.04.2020 15:02

@JM Nein, weder von der SOLL- noch von der IST-Situation ist mir das bekannt (als Fleckenratsmitglied habe ich da keinen Einblick, die SG Harsefeld entsendet Verbandsvertreter). Ggf. weiß jemand anderes Bescheid?

O. Schulz schrieb am 02.04.2020 14:59

Wie HK. ist Kommunalpolitiker? So wie der hier kommentiert kann der nur verbeamtet sein. Nein.

Andreas Mensing schrieb am 02.04.2020 13:59

Sorry, geht leider nicht. Ich bin angemeldet ohne Abo. Beim Anklicken auf die Stader Zeitung von heute kommt wieder die Aufforderung das ich mich anmelden sollt. Es gibt dann aber keine Möglichkeit dazu. Der Button oben in der Leiste ist dann auch ohne Funktion. Chrome Browser, Windows 10 Egal, nicht so schlimm. Ich wollte nur darauf Hinweisen. Andreas

Jochen Mextorf schrieb am 02.04.2020 13:14

@HK > Ist Ihnen als Kommunalpolitiker bekannt, ob die im LK sich befindenden Wasserwerke mit Notstromaggregaten ausgestattet sind?

Heiko Kania schrieb am 02.04.2020 11:27

Nach der Krise ist vor der Krise: die systemrelevanten Bereiche unseres Gemeinwesens, wie z.B. die Presse sollten mit netzunabhängiger Stromversorgung zukünftig gewappnet sein.

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