So lässt sich das Garagentor per Smartphone steuern

LANDKREIS. Die Garage mit der Fernbedienung öffnen – für die meisten Eigenheimbesitzer gehört das mittlerweile zum Standard. Noch bequemer funktioniert’s per Smartphone und zugehöriger App, verrät Heinz-Dieter Pankau von der Firma Gerd Hennig Zaunbau.

Das Garagentor öffnet sich, sobald das Auto auf der Straße um die Ecke fährt? Der Besuch kommt eher als geplant und fährt schonmal in die Garage? Im Hausflur geht die Beleuchtung an, wenn das Garagentor am Abend nach oben rollt? Alles denkbar. Mit der entsprechenden Technik verwandelt der Eigenheimbesitzer sein Zuhause in ein Smart Home. „Wie smart es am Ende sein soll, muss allerdings jeder selbst entscheiden“, sagt Heinz-Dieter Pankau. Der Torfachmann der Firma Gerd Hennig Zaunbau aus Oldendorf berät seine Kunden seit Jahren über die verschiedenen Möglichkeiten, insbesondere das Garagentor per App zu steuern.

Via Bluetooth: Das Smartphone ersetzt den Handsender

Wer lediglich die Fernbedienung durch das Smartphone ersetzen will, ist mit der Bluetooth-Variante gut beraten. Über eine App lässt sich das Garagentor bequem öffnen, sobald sich das Handy in Reichweite des Empfängers befindet. Der ist entweder bereits im elektrischen Antriebssystem des Tores integriert oder kann ohne großen Aufwand nachgerüstet werden. „Der Vorteil ist, dass ein zusätzliches Gerät wegfällt. Das Smartphone hat man ohnehin immer dabei“, sagt Pankau.

Über die App lassen sich mehrere Zugangsberechtigungen erstellen und verwalten. Jedes Familienmitglied öffnet die Garage über sein eigenes Smartphone. Auch zeitlich begrenzte „Schlüssel“ kann der Administrator versenden. Pankau: „Wenn der Nachbar während des Urlaubs nach dem Rechten sehen soll, kommt er so problemlos in die Garage.“ Übrigens: Via Bluetooth können auch weitere Elemente des Hauses, zum Beispiel die Haustür, gesteuert werden. Voraussetzung ist allerdings auch hier, dass sich das Smartphone als Sender in der Nähe des jeweiligen Gerätes befindet.

Per Funksystem: Die App steuert die Garage aus der Ferne

Wer sein Eigenheim zu jeder Zeit und von jedem Ort auf der Welt im Blick haben will, entscheidet sich für ein Funksystem. Am Beispiel des Garagentors heißt das: Der Empfänger am automatischen Antrieb des Tores ist mit dem Heimnetzwerk des Hauses verbunden und auch aus der Ferne mit dem Smartphone steuerbar, solange dieses Zugang zum Internet hat. „So kann man auch im Urlaub kontrollieren, ob zu Hause alles so ist, wie es sein soll“, sagt Pankau. Die App zeigt zum Beispiel an, ob das Tor gerade geöffnet oder geschlossen ist.

Ganz individuell können in der App darüber hinaus unterschiedliche Szenarien gespeichert werden. Das Garagentor öffnet sich, sobald das Auto in die Straße einbiegt? Es schließt automatisch, wenn sich das Smartphone mehr als 100 Meter vom Haus entfernt hat? Alles eine Frage der Einstellung. „Das ist keine Zukunftsmusik mehr“, sagt Heinz-Dieter Pankau auch mit Blick auf weitere Bereiche des Hauses, die ins Funksystem integriert werden können. Türen, Beleuchtung, elektrische Geräte – „den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.“ Die App-Steuerung sei dabei so sicher wie das Online-Banking auf dem Handy.

Smart-Home-Technik: So werden Handy und Garage vereint

Wer neu baut, hat es etwas leichter, sein Zuhause smart zu gestalten. In puncto Garagentor entscheidet sich der Bauherr zum Beispiel direkt für den Antrieb mit der gewünschten Empfängertechnik. „In der Regel ist es aber auch kein Problem, die nötigen Elemente nachzurüsten“, sagt der Experte . Lediglich bei einigen ganz alten Geräten würde es schwierig werden. „In etwa 90 Prozent der Fälle funktioniert es.“

Das Unternehmen Gerd Hennig Zaunbau arbeitet in erster Linie mit Smart-Home-Systemen der Firma Hörmann, greift aber auch auf andere Anbieter zurück. „Geht nicht gibt’s nicht“, sagt Heinz-Dieter Pankau, wenn es darum geht, wie kompatibel die einzelnen Module untereinander sind. Welches System das Passende ist, müsse im Einzelfall und mit Blick auf die Wünsche des jeweiligen Kunden entschieden werden. Auch die Kostenfrage sei nur sehr individuell zu beantworten. Wie viel die Umrüstung auf eine App-Steuerung kostet, hängt nicht zuletzt von den Gegebenheiten vor Ort ab. „Dazu beraten wir natürlich sehr gerne.“

Kontakt zu den Experten aufnehmen:

Gerd Hennig Zaunbau GmbH
Heinz-Dieter Pankau
Am Kampen 13
21726 Oldendorf

Tel: 0 41 44/78 35
E-Mail: info(at)zaunbau-oldendorf.de
Web: www.zaunbau-oldendorf.de

Stephan Schomaker (links) und Heinz-Dieter Pankau. Foto: Grünhagen

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