Vier Afrika-Touren für jeden Reisetyp

BUXTEHUDE. Wilde Natur und schillernde Metropolen: So vielfältig wie das südliche und östliche Afrika sind auch die Möglichkeiten, die beiden Regionen zu erkunden. Vier Trips für unterschiedliche Reisetypen hat Andrea Schumacher vom ReisePartner Lufthansa City Center in Buxtehude im Gepäck.


Während Urlaubsländer wie Marokko und Tunesien im Norden Afrikas mit ihrem orientalischen Flair bestechen, sind der Süden und Osten des zweitgrößten Kontinents der Erde vor allem von unberührter Natur geprägt. Von Namibia bis Mosambik, von Kenia bis Südafrika gibt es hier Wüsten genauso wie Regenwälder, schneebedeckte Berggipfel genauso wie traumhafte Strände.

Für Einsteiger: Südafrikas Highlights erkunden

Die sogenannte „Highlight-Route“ in Südafrika empfiehlt Andrea Schumacher allen, die zum ersten Mal nach Afrika reisen wollen. Sie kombiniert die kulturelle Vielfalt des Landes mit eindrucksvollen Naturerlebnissen. Eine geführte Kleingruppen-Reise zu den Höhepunkten Südafrikas haben zahlreiche Reiseveranstalter in ihrem Portfolio. Entweder mit Start in Kapstadt und Ziel in Johannesburg – oder umgekehrt. Die Reise-Expertin rät zu letzterer Variante: „Dann hat die Reise mit Kapstadt einen krönenden Abschluss.“

In Naturschutzgebieten wie dem Addo Elephant Nationalpark, dem Hluhluwe Nationalpark und dem Krüger Nationalpark beobachten die Teilnehmer die „Big Five“: Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard sowie hunderte weitere Tierarten. Sie lernen die afrikanische Volksgruppe der Swazi und ihre Traditionen kennen, fahren die malerische Garden Route entlang und besuchen die Halbwüstenlandschaft Kleine Karoo, das Zentrum der Straußenzucht. Tropfsteinhöhlen, Gebirgsketten und Weingüter stehen genauso auf dem Programm wie das multikulturelle Kapstadt. „Die Highlight-Route macht den Einstieg komplett, darauf kann man aufbauen“, sagt Andrea Schumacher. In Südafrika hat sie im Jahr 2000 ihre Liebe zu Afrika entdeckt, ist seitdem bereits 20-mal im Süden und Osten des Kontinents unterwegs gewesen.

Für Camper: Botswanas Wildnis bei einer Zeltsafari hautnah erleben

Besonders authentisch erlebt Afrika , wer im Urlaub auf ein festes Dach über dem Kopf verzichtet. Für die Teilnehmer einer Zeltsafari geht es tief in die unberührte Natur. Sie schlagen ihre Unterkünfte direkt in der Wildnis oder in Camps fernab der Zivilisation auf. „Metropolen werden hier nicht angesteuert, es ist eine reine Naturerfahrung, die noch tiefer ins Afrika-Thema einsteigen lässt“, erklärt Schumacher. Ihr Reisetipp: Botswana.

In Botswana entdecken Zelturlauber die Weiten der Kalahari-Wüste, den üppigen Lebensraum des Okavango-Deltas oder die unzähligen Elefanten im Chobe Nationalpark. Ein Abstecher zu den Viktoriafällen in Simbabwe rundet die Reise ab. Unter dem Titel „Botswana Explorer“ bietet der Veranstalter Abendsonne Afrika eine 17-tägige Rundum-sorglos-Reise in einer Kleingruppe an. Die Gäste helfen lediglich beim Aufbau der Zelte, den Rest erledigt das Safari-Team. 

Über den Komfort während einer Tour entscheidet der Camper bereits bei der Buchung. „Die Dusche zum Beispiel kann ein mit Wasser gefüllter Ledersack über einem Ast, die Toilette ein Loch im Boden sein“, weiß Andrea Schumacher. Es sind aber auch Safaris mit WC- und Duschzelt möglich. Doch egal wie hoch der Standard in den Unterkünften am Ende ausfällt: Der Schutz der wertvollen Lebensräume steht in den Camps an oberster Stelle. „Hier heißt es Klasse statt Masse. Alle sind sehr naturverbunden. Wie kaum ein anderes Land steht Botswana für nachhaltigen Tourismus.“

Löwe und Elefant gehören zu den "Big Five", die Gäste beispielsweise im Krüger Nationalpark auf der „Highlight-Route“ zu sehen bekommen.

Für Individualisten: Mit dem Mietwagen auf eigene Faust durch Namibia

Häufig bieten Reiseveranstalter den Urlaub in Afrika als geführte Gruppenreise an. Wer das jeweilige Land lieber auf eigene Faust erkundet, kann seine persönlichen Ziele auch mit dem Mietwagen ansteuern. Wichtig zu wissen: In Süd- und Ost-Afrika herrscht Linksverkehr. Die Infrastruktur ist von Land zu Land sehr unterschiedlich ausgebaut. „In Mosambik und Simbabwe sollte man als Selbstfahrer schon Afrika-Erfahrung haben“, weiß Andrea Schumacher. Sehr gut würden sich Südafrika und Namibia für individuelle Entdecker-Touren eignen.

Der Selbstfahrer entscheidet nach Lust und Laune, wo er seine Prioritäten setzt und welche Sehenswürdigkeiten er in welchem Tempo erkundet. Er bucht dabei entweder eine Rundreise mit festgelegten Stationen, wandelt vorgeplante Routen ab oder gestaltet seinen Aufenthalt komplett nach eigenen Vorstellungen. „Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt“, sagt Schumacher. Im Gespräch arbeitet sie mit ihren Kunden das jeweils passende Reiseangebot heraus.

Unter dem Titel „Namibia zum Verweilen“ hat Dertour beispielsweise eine 19-tägige Mietwagenreise im Programm, die an vielen Stationen zwei Übernachtungen vorsieht und so viel Spielraum für individuelle Schwerpunkte lässt. Mit Start in der Hauptstadt Windhoek führt die Route unter anderem in die Kalahari-Wüste, in den Etosha Nationalpark, zum Fish River Canyon und zur roten Dünenlandschaft des Sossusvlei.

Für Aktivurlauber: Durch Ugandas Wildnis wandern

Den Boden unter den Füßen spüren, den Geräuschen der Natur ganz ohne das Dröhnen eines Motors lauschen: Aktivurlauber verbinden die sportliche Betätigung in Afrika mit einmaligen Naturerlebnissen. Auch hier gilt: Die Möglichkeiten der Reisegestaltung sind vielfältig. „Viele Reiseveranstalter bieten Touren an, bei denen die Gegend abwechselnd zu Fuß oder in einem Fahrzeug erkundet wird“, sagt die Afrika-Expertin. Auf diese Weise lernen die Teilnehmer weite Teile eines Landes mit der sportlich-naturnahen Komponente als i-Tüpfelchen kennen.

Beliebt: die Rundreise „Gorillas im Nebel“ in Uganda. 19 Tage lang sind die Teilnehmer in weiten Savannen, auf Bergseen sowie in Regen-, Ur- und Bambuswäldern unterwegs. Auf der Suche nach Schimpansen durchstreifen sie das Kalinzu-Waldschutzgebiet, wandern zu Wasserfällen, Kraterseen und Nashörnern und besteigen den Vulkan Muhavura. Sie treffen die lokale Bevölkerung, fahren im traditionellen Fischerboot, im Geländewagen oder im Kanu. „Die Tour führt zu grandiosen Landschaften in ganz unterschiedlichen Gebirgsregionen“, fasst Andrea Schumacher zusammen. 

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ReisePartner Lufthansa City Center Buxtehude
Andrea Schumacher
Viverstraße 6
21614 Buxtehude

Tel.: 0 41 61/80 07 0
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