6 Tipps für die Einschulung

LANDKREIS. Die Vorfreude bei den Kleinen ist groß: Nach den Sommerfreien steht die Einschulung bevor. Ein großer Tag für die kleinen Leute. Damit dieser nicht mit Stress, Kopf- oder Rückenschmerzen einhergeht, gibt Silke Beckedorf, Leiter/in der DAK-Geschäftsstelle in Stade, Tipps für gesundes Lernen.


In diesem Artikel:

  1. Der Schulranzen: Auf den richtigen Sitz kommt es an
  2. Die Pausenmahlzeit: gesund und sättigend
  3. Die Schultüte: Die Mischung macht's
  4. Der Schulweg: Übung macht den Meister
  5. Die richtige Sitzhaltung: Bewegung ist das A und O
  6. Der Stress: Auf Warnzeichen achten

 

1. Der Schulranzen: Auf den richtigen Sitz kommt es an

Beim Ranzen müssen Gewicht und Sitz stimmen. Das Gewicht des Tornisters sollte nicht wesentlich über zehn Prozent des Körpergewichts betragen. Ansonsten könne es zu Haltungsschäden und Verformung der Wirbelsäule kommen. Eltern sollten das Gewicht und den Inhalt des Ranzens täglich prüfen und überflüssigen Ballast aussortieren. Der Ranzen muss zudem richtig sitzen: dicht am Körper, mit der Schulter auf einer Höhe und nicht viel tiefer als bis zur Taille. Optimal seien verstellbare und möglichst gepolsterte Gurte.

2. Die Pausenmahlzeit: gesund und sättigend

Kinder und Jugendliche sollten während des Schultages genügend essen und trinken. Sonst drohten Konzentrationsschwächen und Leistungsdurchhänger. „Wer morgens partout nichts runterkriegt, sollte zumindest ein Glas Saft oder Milch trinken“, rät Silke Beckedorf. In der ersten Pause kann dann ausgiebig gefrühstückt werden – im Idealfall Vollkornbrot mit Käse, dazu Obst oder Gemüse und ein zuckerarmes Getränk.

3. Die Schultüte: Die Mischung macht's

Süßigkeiten dürfen in der Schultüte natürlich nicht fehlen. Aber auch Kleinigkeiten wie ein Anspitzer, ein Glückbringer oder Sticker stehen bei künftigen Erstklässlern hoch im Kurs und sind eine gute Alternative zu Schokolade & Co.

4. Der Schulweg: Übung macht den Meister

Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus: Bevor es ernst wird, sollten Eltern mit ihrem Nachwuchs den Schulweg trainieren. Auf diese Weise prägt sich das Kind die Strecke und Verkehrsregeln ein. Tipp: Wer seinen Nachwuchs nicht mit dem "Eltern-Taxi" bis vor das Schultor chauffiert, tut was fürs Klima und trägt zur Vermeidung des mitunter gefährlichen Verkehrschaos zu den Hol- und Bringzeiten bei.

5. Die richtige Sitzhaltung: Bewegung ist das A und O

Es fällt vielen Kindern schwer, gehört aber zum Schulalltag dazu: Stillsitzen. Umso wichtiger ist es, dass sich die Kleinen viel bewegen - und zwar auch im Sitzen. Das bedeutet: die Sitzposition regelmäßig ändern. Ausreichend Bewegung gehöre zur gesunden Pause. Kinder sollten in der Freizeit spielen und toben. So seien sie körperlich ausgelastet und motiviert für den nächsten Schultag. Hobbys und Freunde treffen seien ein guter Gegenpol zu Schule und Hausaufgaben.

6. Der Stress: Auf Warnzeichen achten

Fast jeder zweite Schüler hat laut DAK Stress, viele litten deshalb unter Gesundheitsproblemen. Sie klagten häufig über Kopf- oder Rückenschmerzen. Viele schliefen schlecht. Ein entspanntes Programm am Abend ohne Multimedia könnte helfen. Entlastung schafften auch gemeinsame Mahlzeiten der Familie, bei denen über die Dinge des Tages gesprochen wird.

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