Montag, 10.08.2020, 11:05 Uhr

Verbraucher ärgern sich über Reiseunternehmen und Fluggesellschaften

Verbraucherzentrale Symbolfoto: Boris Roessler/dpa

HAMBURG. Endlose Warteschleifen waren schon vor Corona für viele ein Ärgernis. Homeoffice und Kurzarbeit haben das Kundenserviceangebot weiter reduziert. Mit merkbaren Folgen, sagen Verbraucherschützer.

Ratlose Kunden haben in der Corona-Pandemie deutlich öfter die Verbraucherzentrale Hamburg kontaktiert. Besonders viel Unmut erzeuge vor allem die schlechte Erreichbarkeit von Reiseunternehmen, Fluggesellschaften und Telefonanbietern, sagte die Pressesprecherin der Hamburger Verbraucherzentrale, Susanne Lehmann, der Deutschen Presse-Agentur. Auch Mitarbeiter von Banken waren den Kundenanfragen zufolge nicht immer gut erreichbar.

Im Zentrum vieler Beschwerden stehen aktuell vermehrt Inkassounternehmen, die laut Lehmann Mahnungen verschicken ohne dann telefonisch erreichbar zu sein. Zusätzlich fehle den Geldeintreibern in einzelnen Fällen der Zugriff auf die entsprechenden Akten, weil im Homeoffice gearbeitet werde.

Viele Firmen haben in Zeiten von Corona ihren Kundenservice zurückgefahren, was sich schließlich bei den Verbraucherschützern bemerkbar gemacht hat - wenn auch nicht übermäßig, wie Lehmann ergänzte. "Viele Menschen suchten unseren Rat, weil die Situation einfach besonders war und sich aus den Umständen bestimmte Probleme ergaben", so Lehmann.

(dpa/Ino)

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