TAls Derbyheld wird er seinem Spitznamen „Torgeil“ wieder gerecht
Tom Hendrik Johannsen. Foto: FuPa
Immenbeck dreht das Derby innerhalb von 20 Minuten. Abwehrspezialist Tom Hendrik Johannsen avanciert nach dem 1:3-Rückstand gegen Hedendorf II zum Derbyhelden.
Immenbeck. Was für ein Spiel aus Sicht der Eintracht. Der TSV Eintracht Immenbeck hat das Kreisliga-Derby gegen die VSV Hedendorf/Neukloster II nach 1:3-Rückstand in den letzten 20 Minuten zu einem 5:3-Erfolg gedreht. Einer der entscheidenden Akteure: Tom Hendrik Johannsen.
Johannsen erzielte in der vierten Minute das 1:0, verwandelte in der 80.Minute selbstbewusst einen Elfmeter zum 2:3-Anschlusstreffer und legte in der Nachspielzeit Paul Hartig das 4:3 auf.
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„Ich war so durchgeschwitzt wie meine Spieler“, sagt Trainer Dirk Ahlfeld. Nach dem 1:3 verlor seine Mannschaft bis zur 74. Minute „den Faden“. Der Elfmeter brachte die Wende. Johannsen trat selbstbewusst anstelle des verletzten Timo Dietrich an und verwandelte. Auch die Rote Karte für Hedendorfs Lio Winkel in der 86. Minute spielte der Eintracht in die Karten.
Ein Kind des Vereins
Johannsen ist mehr als nur ein Leistungsträger. „Er ist eine Identifikationsfigur und ein Kind des Vereins“, sagt Ahlfeld. Ein Vereinswechsel sei für ihn nie ein Thema gewesen. Sportlich bringe der 24-Jährige Tempo, Einsatz, Zweikampfstärke und Vorwärtsdrang mit.
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Johannsen, der als Außenverteidiger agiert, wird auch offensiv auf den Außenbahnen eingesetzt. Sein Spitzname „Torgeil“ stammt aus seiner ersten Herrensaison. „Vielleicht schaffe ich es, den Namen wieder zu vertreten“, sagt er und lacht.
Immenbeck will oben angreifen
Nach dem Derby steht die Eintracht auf dem dritten Platz der Kreisliga Stade. „Wir wollen oben mitspielen“, sagt Johannsen. Ahlfeld sieht sein Team als möglichen „Herausforderer und Jäger“, wenn der TSV auch gegen Spitzenteams punkten kann.
Die nächste Prüfung wartet im Himmelpforten. Dort erwartet Immenbeck ein körperbetontes Spiel. „Da ist es nie angenehm zu spielen“, sagt Johannsen. Ahlfeld fordert dieselbe Intensität wie im Derby.
Was war Ihr schönstes Erlebnis auf dem Fußballplatz?
Das Kreispokalfinale gegen den VfL Güldenstern Stade II in der Saison 2021/22 (die zweite TSV-Mannschaft gewann im Elfmeterschießen; Anm.d.Red.)
Was war Ihr schlimmstes Erlebnis auf dem Fußballplatz?
Die 1:3-Niederlage vergangene Saison im Kreispokalfinale gegen den TSV Wiepenkathen.
Wer ist Ihr Vorbild?
Joshua Kimmich, aufgrund seines Kampfgeistes und der Mentalität.
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