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Volleyball

TBuxtehuderin beendet das Finale mit ihrem Punkt und feiert WM-Titel

Die Buxtehuderin Julia Kopf (hinten Zweite von links) holte mit der deutschen Mannschaft wieder einen Sieg.

Die Buxtehuderin Julia Kopf (hinten Zweite von links) holte mit der deutschen Mannschaft wieder einen Sieg. Foto: Schultz

Seit ihrem Einstieg in die internationale Senioren-Volleyballszene im vergangenen Jahr hat Julia Kopf bei WM und EM schon dreimal Gold geholt. Nun war sie wieder unterwegs.

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Von Günther Schultz
21.10.2026, 14:58 Uhr

Buxtehude. Die Buxtehuderin hat ihren persönlichen Medaillenspiegel beim Welt-Championat im spanischen Benidorm nochmals erweitert. Auf Sand wurde es für die passionierte Beachvolleyballerin, die als amtierende Weltmeisterin anreiste, aber nicht Gold. Julia Kopf holte Bronze.

Julia Kopf (Dritte von links) feiert mit der deutschen Mannschaft.

Julia Kopf (Dritte von links) feiert mit der deutschen Mannschaft. Foto: Schultz

Mehr noch: Da Kopf auch in der Halle für das deutsche Ü40-Nationalteam antrat, das in Spanien erneut Weltmeister in der Altersklasse Ü35 wurde, kam ein neuer Titel in ihre stolze Sammlung.

Aber alles hatte seinen Preis

„Meine Partnerin Wiebke Kotthoff, die für ein anderes Team in der Halle auflief, und ich haben schnell gemerkt, dass uns der Umstieg von der Halle zum Strand bei dem recht engen Zeitplan mental und spielerisch nicht ganz so leicht fiel“, so Julia Kopf.

Beim Beachen holten die Buxtehuderin und ihre Partnerin Bronze.

Beim Beachen holten die Buxtehuderin und ihre Partnerin Bronze. Foto: Schultz

„Beim Beachen haben wir lange nicht unser Spiel gefunden. Gegen die späteren Siegerinnen aus Polen haben wir verloren, weil viele ungewohnte Abstimmungsfehler und nicht zwingende Abschlüsse unser Match prägten.“

Aber das deutsche Duo vermochte sich zu steigern, wurde sicherer im Aufschlag und Angriff und blieb bis zum Halbfinale in allen umkämpften Partien siegreich.

Dort ging es erneut gegen die Polinnen aus der Gruppenphase – und wieder konnten die Deutschen trotz guten Starts nicht gewinnen. Im Spiel um Bronze ging es dann gegen die Ukraine. „Auf deren Spiel hatten wir uns taktisch gut eingestellt“, berichtet Kopf. „Das war ein Fight auf Augenhöhe. Wir waren so unendlich erleichtert, als wir im Entscheidungssatz den Punkt zum 15:13 verwandeln konnten. Diese Medaille hatten wir uns mit viel Kampf und Einsatz am Ende definitiv verdient.“

Der Erfolg beim Hallenturnier war weniger mühsam

Die deutschen Ü40-Seniorinnen sind in der Altersklasse seit Jahren eine richtige Weltmacht, kamen diesmal ohne jeden Satzverlust zum WM-Titel. Auf dem Weg dorthin wurden die Ukraine, Serbien, Tschechien und Bulgarien jeweils 2:0 geschlagen.

Julia Kopf blieb es vergönnt, mit dem letzten Schlag den Finalsieg klar zu machen.

Julia Kopf blieb es vergönnt, mit dem letzten Schlag den Finalsieg klar zu machen. Foto: Schultz

Julia Kopf: „Die Hallenspiele haben natürlich auch wieder richtig Spaß gemacht. Mit den ganzen ehemaligen Bundesliga- und A-Nationalspielerinnen spielen zu dürfen, mit dieser Qualität auf dem Feld, das ist nicht nur eine Ehre, sondern macht einfach Laune. Immer wieder haben unsere exzellenten Zuspielerinnen uns Angreiferinnen so frei gespielt, dass wir fast blockfrei zuschlagen konnten.“

Ein Moment bleibt der Buxtehuderin dabei besonders in Erinnerung: „Den letzten Punkt des WM-Finales mit meinem Lieblingsschlag beenden zu dürfen und dann in den gemeinsamen Jubel einfallen zu können, das war einfach schön.“

Überhaupt habe die Reise an die Costa Blanca einige emotionale Höhepunkte gehabt. „Am Ende der Turnierwoche war auch die Familie mit dabei, und die Freude der Kinder über meine Siege zu erleben, ist immer wieder herrlich.“ (tz)

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