Wer spielt wo?

THandball-Ligen im Überblick – ein Team aus dem Kreis Stade kassiert heftige Strafe

Josua Schleßelmann spielt künftig in der Regionalliga.

Josua Schleßelmann spielt künftig in der Regionalliga. Foto: Scholz (Archiv)

Abseits der Bundesliga und und 3. Liga zeigt sich, wie unterschiedlich die Kreis-Vereine ihre Ziele definieren - vom Aufstiegsverzicht bis zur bewussten Nachwuchsförderung.

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Von Lars Wertgen
10.07.2026, 16:00 Uhr

Regionalliga

Die HSG Stade/Fredenbeck haben sich bei den Frauen in der Regionalliga etabliert. Gleiches gilt bei den Männern für den SV Beckdorf.

Künftig wird es wieder die Mutter der Dorf-Derbys geben: Der VfL Horneburg ist aufgestiegen. Der VfL stockt seinen Kader unter anderem mit Dennis Klingebiel und Matheo Peyke auf. Talente wie Luis Prochaska und Jan Malte Mauel gehören fest zum Kader. Neuer Trainer ist Stefan Hagedorn.

Regionalliga Norddeutschland Frauen: HSG Stade/Fredenbeck, Northeimer HC, Wilhelmshavener HV, Handballverein Lüneburg, TuS Jahn Hollenstedt, Hannoverscher SC, SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn, BV Garrel, SV Altencelle, TV Oyten, TuS Komet Arsten, MTV Rosdorf.

Regionalliga Norddeutschland Männer: VfL Horneburg, SV Beckdorf, Northeimer HC, SV Alfeld, Sportfreunde Söhre, TvdH Oldenburg, TuS GW Himmelsthür, HSG Rhumetal, MTV Vorsfelde, ATSV Habenhausen, TV Cloppenburg, HSG Schaumburg, VfL Hameln, TV Bissendorf-Holte.

Oberliga

Der VfL Fredenbeck II blickt als Aufsteiger auf eine starke Saison zurück. „Das ist schwer zu toppen“, sagt Trainer Tomasz Malmon. Die zweite Mannschaft sei eine Ausbildungsmannschaft und man habe einige Spieler so stark ausgebildet, dass sie die Regionalliga testen wollen wie Jannik Müller (SV Beckdorf). Diesen Weg möchte der VfL weitergehen: Spielern hochklassig Spielpraxis geben und entwickeln, sodass sie idealerweise zu gut für die Liga werden.

Die Frauen des HSG Stade/Fredenbeck II, haben einige Abgänge zu verkraften, bilden aber künftig einen starken Unterbau für die Regionalliga-Mannschaft. Die HSG ist Titelverteidiger.

Oberliga Nord Männer: VfL Fredenbeck II, SG Achim/Baden, HC Bremen, TSV Bremervörde, Wilhelmshavener HV II, HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, TV Neerstedt, HSG Delmenhorst, TuS Rotenburg, TV Dinklage, SG Bremen-Ost, TSG Hatten-Sandkrug, TV Oyten, TV Schiffdorf.

Oberliga Nord Frauen: HSG Stade/Fredenbeck II, HSG Hunte-Aue Löwen, TSG 07 Burg Gretesch, SV Höltinghausen, Elsflether TB, SpVgg Brandlecht-Hestrup, SG Neuenhaus/Uelsen, TV Oyten II, TV Cloppenburg, SV Werder Bremen II, TV Neerstedt, MTV Eyendorf.

Verbandsliga

Eine neue Epoche fängt bei der HSG Bützfleth/Drochtersen an. Trainer Lars Rogge, der das Team jahrelang prägte, plant künftig mehr Zeit für die Familie ein. Ihn ersetzt Christian Cholewa. Bei den Herren gibt es in der Verbandsliga kein Team aus dem Kreis Stade.

Verbandsliga Nord: HSG Bützfleth/Drochtersen, HSG Unterweser, TuS Jahn Hollenstedt II, HSG Hude/Falkenburg, ATSV Habenhausen, SVGO Bremen, TV Oyten III, MTV Tostedt, HSG Friedeburg/Burhafe, HSG Seevetal/Ashausen, TSV Wietzendorf, SG Findorff.

Landesliga

Der VfL Fredenbeck III hat zwar erneut die Meisterschaft gewonnen, verzichtet aber auf einen Aufstieg und kriegt vom Verband acht Minuspunkte aufgebrummt. „Dann ist das eben so“, sagt Trainer Daniel Stelling.

Es würde nach außen zwar unglücklich aussehen, wenn die Mannschaft nicht aufsteige, aber der VfL kann die Entscheidung begründen. Die Fredenbecker, gespickt mit vielen früheren Liga-Spielern, trainieren nicht mehr, sondern lassen unter Freunden die Karrieren ausklingen.

Das Problem: „Es gibt im Handball leider keine Ü40“, so Stelling. Für die unteren Klassen ist der VfL zu gut, als Verbandsligist müsste der Aufwand steigen. „Wir möchten oben mitspielen, Spaß haben und gegen keine Mannschaft zweimal verlieren“, so Stelling.

Vize-Meister wurde die HSG Bützfleth/Drochtersen. Die HSG erhielt die Option, anstelle des VfL aufzusteigen, verzichtete aber. Die HSG musste während der vergangenen Saison die zweite Mannschaft abmelden, ohne A-Jugend gibt es also keinen Unterbau und eine zweite Mannschaft fehlt. Der SV Beckdorf II komplettiert das Feld.

Bei den Frauen sind der TSV Bremervörde und die HSG Stade/Fredenbeck III freiwillig aus der Verbandsliga abgestiegen. Der Verein begründet den Schritt mit zahlreichen Abgängen (Karriereende, Studium).

Landesliga Frauen: VfL Horneburg, HSG Stade/Fredenbeck III, HSG Bützfleth/Drochtersen II, MTV Himmelpforten, TV Uelzen, TSV Bremervörde, Handballverein Lüneburg II, HG Winsen/Luhe, SG Adendorf/Scharnebeck, HSG Elbmarsch, TuS Bergen II, TuS Rotenburg.

Landesliga Männer: HSG Bützfleth/Drochtersen, VfL Fredenbeck III, SV Beckdorf II, HSG Heidmark II, SG Luhdorf/Scharmbeck, TuS Zeven, MTV Müden/Örtze, TuS Jahn Hollenstedt, HL Buchholz 08 - Rosengarten, TuS Bergen, MTV Soltau, TSV Wietzendorf II.

Regionsoberliga

Dem Dollerner SC ist der Wiederaufstieg in die Regionsoberliga geglückt. Julian Otto hat das Traineramt übernommen und sich am Spielstil von Bundesliga-Teams orientiert. Mit Vertrauen ins schnelle Umschaltspiel will der DSC die Klasse halten.

Der VfL Horneburg II wäre gerne als Vize-Meister aufgestiegen, damit die Regionalliga-Reserve in der Landesliga spielt. Dort war jedoch kein Platz. Den will sich der VfL in der kommenden Saison als Meister sichern. Das Team von Nils Peper ist Top-Favorit.

Auch die zweite Damen des VfL spielt in der ROL. Horneburg will die Frauenteams stärker fördern (TAGEBLATT berichtete) und enger mit der Jugend zusammenarbeiten. Was den Nachwuchs bei den Erwachsenen erwartet? „Wir fokussieren uns auf das Tempospiel, wollen in der Abwehr noch stabiler werden“, so Trainerin Caroline Maaß.

Regionsoberliga Männer West: MTV Himmelpforten, VfL Horneburg II, MTV Wisch, Dollerner SC, MTV Eyendorf II, TuS Rotenburg II, HG Winsen/Luhe, TV Jahn Schneverdingen, MTV Tostedt, HL Buchholz 08 - Rosengarten II.

Regionsoberliga Frauen West: SSV Hagen, VfL Sittensen, VfL Horneburg II, HSG Stade/Fredenbeck IV, MTV Wisch, HSG Seevetal/Ashausen II, TSV Bardowick, HSG Heidmark II, MTV Soltau, TuS Rotenburg II.

Regionsliga

Der VfL Fredenbeck IV spielte als Aufsteiger zwar eine gute Saison in der Regionsoberliga, meldete aber nicht mehr und spielt künftig wieder in der Regionsliga.

Regionsliga Männer West: VfL Stade, VfL Fredenbeck IV, SV Beckdorf III, TSV Mulsum, Dollerner SC II, MTV Wisch II, VfL Sittensen, TuS Jahn Hollenstedt II, TuS Zeven II, , TVV Neu-Wulmstorf.

Regionsliga Frauen West: SV Beckdorf, HSG Bützfleth/Drochtersen III, MTV Himmelpforten II, TuS Harsefeld, Dollerner SC, Dollerner SC II, TuS Brockel, MTV Tostedt II, TV Jahn Schneverdingen, TVV Neu-Wulmstorf.

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