TKicken mit dem Bruder: Ex-D/A-Stürmer Dallmann knipst wieder
In der D/A-Statistik von Jelldrik Dallmann stehen vor allem Kurzeinsätze. Foto: Struwe
Der ehemalige D/A-Stürmer Jelldrik Dallmann hat einen neuen Verein gefunden. Der 26-Jährige wechselt in die Landesliga. Dort will er an der Seite seines Bruders kicken.
Harsefeld. In den vergangenen eineinhalb Jahren trug Jelldrik Dallmann das Trikot des Fußball-Regionalligisten SV Drochtersen/Assel. Viel spielte er nicht. Dallmann war immer der Mann für die letzten Minuten, der, der einer Partie vielleicht eine Wende geben sollte. Allerdings schaffte es in der Saison 2025/2026 kein einziges Tor in seine Regionalliga-Statistik.
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Das war nicht der Hauptgrund dafür, dass Dallmann und D/A am Ende der Saison getrennte Wege gingen. Der 26-jährige Stürmer überlegte in den letzten Wochen, wie er Fußball und Beruf unter einen Hut bringen kann. Leistungssport im D/A-Trikot und Job parallel waren illusorisch. Dallmann lebt in Kuhstedt bei Gnarrenburg und arbeitet für ein Hamburger Logistikunternehmen. Täglich saß er vier Stunden im Auto und arbeitete acht Stunden.
Dallmann unzufrieden mit der eigenen Leistung
„D/A wird immer professioneller. Das ist auch richtig für Drochtersen. Aber für mich ergibt das keinen Sinn“, sagt Dallmann. Außerdem sei am Ende die Luft raus gewesen. Er brachte nicht die Leistung, die er bringen könnte. Sagt Dallmann.
Andere Regionalligisten oder Oberligisten seien ebenfalls keine Option gewesen. Der Aufwand wäre der gleiche wie bei D/A. „Und nur halb möchte ich das nicht machen“, sagt Dallmann. Jetzt hat der Offensivmann einen neuen Verein gefunden. Dallmann schloss sich vor ein paar Tagen dem Landesligisten TuS Harsefeld an. Der Hauptgrund dafür liegt in Dallmanns Familie.

Lenn (links) und Jelldrik Dallmann: Vielleicht spielen sie beim TuS Harsefeld demnächst zusammen in der Offensive. Foto: Privat
Beim TuS Harsefeld könnte Jelldrik Dallmann mit seinem jüngeren Bruder Lenn zusammen trainieren und vielleicht sogar spielen. Lenn Dallmann kickt derzeit für die U19 in der Talentschmiede des JFV A/O/B/H/H. Auch er ist Offensivkraft, aber eher im Mittelfeld zu Hause. Der TuS Harsefeld ist sein Stammverein. TuS-Sportdirektor Alexander Martens erklärt, dass die jungen Fußballer ab dem zweiten A-Jugendjahr langsam in den Herrenmannschaften reinschnuppern sollen.
Stürmer wird beim TuS Leistungsträger
Und wenn Lenn Dallmann den Sprung schafft, wäre er vielleicht sogar ein Kandidat für die ersten Spielminuten in der Landesliga. „Ich hoffe, so oft wie möglich mit ihm trainieren und spielen zu können“, sagt Jelldrik Dallmann.
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Jelldrik Dallmann ist beim TuS „als Stammkraft eingeplant“, sagt Martens. Der Sportdirektor mag Dallmanns unorthodoxe Spielweise, die ein wenig an Thomas Müller erinnert. „Jelle ist extrem schnell, kopfball- und schussstark“, sagt Martens. Zudem strahle er Lebensfreude aus. Neben seinen sportlichen Qualitäten habe Dallmann auch Qualitäten, um in der Kabine für gute Stimmung zu sorgen.
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Das habe er zuletzt im Trainingslager schon unter Beweis gestellt. Der TuS Harsefeld steckt nach einer durchwachsenen Vorsaison in der dritten Woche der Vorbereitung. Die Mannschaft muss sich finden. Sieben neue Spieler und mit Nabil Toumi ein neuer Trainer gilt es zu integrieren.
So schlug sich Harsefeld in den Testspielen
Drei Testspiele absolvierte das Team. Gegen Teutonia Uelzen gab es einen 4:3-Sieg. Der TuS schlug Elstorf mit 1:0 und trennte sich von der SV Ahlerstedt/Ottendorf 0:0-Unentschieden.
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Jelldrik Dallmann freut sich auf die Saison mit Harsefeld. Seinen Ex-Club behält er im Herzen. „Ich bin der größte Fan von D/A und liebe das Projekt“, sagt er. Er werde viele Spiele im Kehdinger Stadion besuchen.
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