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Kommunalwahlen 2026

TKlares Votum: Horneburger bescheren Willenbockel zweite Amtszeit

Geschafft! Knut Willenbockel (parteilos) bleibt für weitere acht Jahre Samtgemeindebürgermeister in Horneburg. Wahlleiterin Tanja Thomfohrde gratuliert.

Geschafft! Knut Willenbockel (parteilos) bleibt für weitere acht Jahre Samtgemeindebürgermeister in Horneburg. Wahlleiterin Tanja Thomfohrde gratuliert. Foto: Buchmann

In der Samtgemeinde Horneburg wählten die Bürger neue Räte und bestätigten den amtierenden Bürgermeister im Amt. Die vorläufigen Ergebnisse der Horneburger Wahlnacht.

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Von Steffen Buchmann
14.09.2026, 00:03 Uhr

Horneburg. Um 19.35 Uhr am Sonntagabend stand das Ergebnis fest: Knut Willenbockel (parteilos) bleibt Horneburger Samtgemeindebürgermeister. Mit 81,48 Prozent bestätigten die insgesamt 11.282 Wahlberechtigten aus Horneburg und den weiteren Mitgliedsgemeinden den 48-Jährigen im Amt. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,44 Prozent.

Die Horneburger CDU-Politikerin Eveline Bansemer beglückwünscht Wahlsieger Knut Willenbockel mit einer Umarmung.

Die Horneburger CDU-Politikerin Eveline Bansemer beglückwünscht Wahlsieger Knut Willenbockel mit einer Umarmung. Foto: Buchmann

Wie bereits bei den Kommunalwahlen 2021, trat der Verwaltungsexperte parteilos und ohne Gegenkandidaten an. Im Vergleich zum Ergebnis vor fünf Jahren konnte Willenbockel sich noch mal in der Wählergunst steigern. Damals gaben 76,81 Prozent ihre Stimme für Willenbockel ab, die Wahlbeteiligung lag 2021 zudem gute 8 Prozent niedriger als jetzt.

Blumen und Umarmungen für Willenbockel

Den Wahlabend begann Willenbockel um 17.30 Uhr zunächst sichtlich entspannt, mit Steppweste und Knicks-Cappy bekleidet, bei einem privaten Grillfest mit der Familie und Freunden. Als er zwei Stunden später in Hemd und Blazer den Rathaussaal betrat, war ihm die Freude über den Wahlausgang deutlich anzusehen.

Sichtlich entspannt startete Bürgermeisterkandidat Knut Willenbockel (parteilos) mit einem Grillfest in den Wahlabend.

Sichtlich entspannt startete Bürgermeisterkandidat Knut Willenbockel (parteilos) mit einem Grillfest in den Wahlabend. Foto: Buchmann

„Das ist ein super Ergebnis“, sagte Willenbockel dem TAGEBLATT. Langjährige Wegbegleiter aus Rathaus und Kommunalpolitik gratulierten dem neuen-alten Samtgemeindebürgermeister mit Handschütteln, Blumen und Umarmungen. Willenbockel habe gehofft, „80 Prozent plus“ zu erreichen.

„Die Menschen haben gesehen, was wir in den letzten Jahren alles bewegt haben“, resümierte er das eindeutige Votum. Ein besonderes Wahlversprechen muss Willenbockel jetzt bei seinen Nachbarn einlösen: Denen schulde er jetzt nämlich die nächste Gin-Runde, wie er amüsiert verriet.

AfD zieht als zweitstärkste Kraft in Samtgemeinderat ein

Nach 18 von 21 ausgezählten Wahllokalen für den Samtgemeinderat zeichnete sich die CDU mit 27,35 Prozent als Gewinner ab. Auf den zweiten Platz schaffte es die SPD mit 16,74 Prozent, gefolgt von der AfD mit 15,65 Prozent. Die Grünen sicherten sich mit 14,27 Prozent die viertmeisten Stimmen. Dahinter folgten die FWG AUE (10,76 Prozent), die FWG (7,34 Prozent) und die Linken (5,75 Prozent). Die abgeschlagene FDP holte 2,14 Prozent der Wählerstimmen.

In Agathenburg verteilten die insgesamt 1.077 Wahlberechtigten ihre Stimmen auf drei Parteien. Die Wählergemeinschaft Agathenburg (WGA) erreichte 42,68 Prozent, gefolgt von der CDU mit 37,93 Prozent. Die Grünen erreichten 19,39 Prozent.

SPD überholt CDU in Bliedersdorf deutlich

In Bliedersdorf sicherte sich die SPD mit 40,08 Prozent der Wählerstimmen den Spitzenplatz und verwies die 2021 noch dominierenden Christdemokraten auf den zweiten Rang (28,28 Prozent). Die FWGB holte 16,08 Prozent der Wählerstimmen, die Grünen 15,56 Prozent.

Bei den Nachbarn in Nottensdorf wählten die Bürger die CDU mit 50,54 Prozent zur stärksten Partei. Die Grünen sicherten sich mit 21,12 Prozent den zweiten Platz, gefolgt von der SPD (16,65 Prozent). Das Parteienfeld war dieses Jahr im Nottensdorfer Wahlkampf deutlich gewachsen: Die Linken sicherten sich 6,94 Prozent, auf die FDP entfielen 4,75 Prozent der Stimmen.

Einzelkandidat Wilkens schafft aus dem Stand fast 10 Prozent

In Dollern bekam die CDU mit 35,16 Prozent die meisten Stimmen. Die SPD kam auf 21,41 Prozent, die DWG wurde mit 17,02 Prozent drittstärkste Kraft. Die Dollerner Grünen bekamen 11,1 Prozent der Wählerstimmen, auf die FDP entfielen 5,71 Prozent. Einzelwahlkandidat Dr. Klaus-Peter Wilkens kam auf 9,61 Prozent.

Im Flecken Horneburg entfielen die meisten Wählerstimmen auf die FWG AUE mit 36,07 Prozent. Die CDU schaffte es auf 24,64 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 15,26 Prozent. Auf Platz vier landete die SPD mit 12,15 Prozent, dahinter die Linken (8,56 Prozent) und die FDP (3,34 Prozent).

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