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Fußball

TKreispokal: FC O/O stemmt zweites Highlight innerhalb einer Woche

Das ist der begehrte Pott: Im vergangenen Jahr krönte sich die SG Lühe in Ahlerstedt zum Kreispokalsieger.

Das ist der begehrte Pott: Im vergangenen Jahr krönte sich die SG Lühe in Ahlerstedt zum Kreispokalsieger. Foto: Struwe (Archiv)

Der Kreispokal-Endspieltag ist der krönende Abschluss einer langen Saison. Das sind die spannenden Duelle und warum Ausrichter FC O/O bestens vorbereitet ist.

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Von Moritz Studer,
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Von Jan Bröhan
Freitag, 19.06.2026, 05:50 Uhr

Landkreis. Die Fußballsaison 2025/26 kommt zu ihrem Schlussakt: Am Samstag richtet der FC Oste/Oldendorf im Rudolf-Pöpke-Stadion in Oldendorf die Kreispokalendspiele aus.

Oldendorf springt für amtierenden Pokalsieger ein

Eigentlich hätten die Finalspiele auf der Sportanlage der SG Lühe stattfinden sollen. Die Altländer befinden sich aber in einem Rechtsstreit mit einem Nachbarn bezüglich der Nutzung des eigentlichen Schulsportplatzes. In der Saison 2024/25 musste der Kreisliga-Aufsteiger und Pokalsieger 2025 stets ausweichen. Die Rückkehr auf den Vereinssportplatz zog sich - der NFV-Kreis Stade entschied sich deshalb bereits im Dezember für einen alternativen Austragungsort.

Die Kreispokalausrichtung der SG Lühe ist daher auf unbestimmte Zeit vertagt, weil die Endspielstätten in den kommenden Jahren bereits an den Deinster SV (2027) und den ASC Cranz-Estebrügge (2028) vergeben sind.

Das ist das absolute No-Go - FC O/O ist gewappnet

Der NFV-Kreis Stade hofft auf einen friedlichen Rahmen bei den Finalspielen. „Ich hoffe, dass wir wieder faire Endspiele erleben“, sagt der Kreisvorsitzende Helmut Willuhn. „Ich gehe davon aus, dass auch die Fans vernünftig miteinander umgehen und keine Pyrotechnik mitbringen, damit auch die vielen Kinder auf der Anlage keiner Gefahr ausgesetzt sind.“

Erst vor einer Woche gewann der TSV Wiepenkathen in Oldendorf das Aufstiegsspiel - nun soll der Kreispokal folgen.

Erst vor einer Woche gewann der TSV Wiepenkathen in Oldendorf das Aufstiegsspiel - nun soll der Kreispokal folgen. Foto: Struwe

Die teilnehmenden Vereine werden auf jegliche Vorgaben hingewiesen. Im vergangenen Jahr zündeten dennoch zwei, drei Unverbesserliche in Ahlerstedt Pyros. Sie konnten keinem Verein zugeordnet werden.

Im Eingangsbereich zum Sportplatz werden immer mindestens vier Kontrolleure sein. Einer vom NFV, einer vom FC O/O sowie jeweils einer von den beiden Finalgegnern. „Rucksäcke sind grundsätzlich nicht erlaubt“, sagt Günter Baack, 1. Vorsitzender des FC O/O, zudem werde gegebenenfalls auch abgetastet.

So viele Leute sind im Einsatz - Für Fans ist gesorgt

Neben den ehrenamtlichen Funktionären des NFV-Kreises Stade sind allein vom Ausrichter O/O 70 Helfer im Einsatz. So lösen sich die Ordner in Drei-Stunden-Rhythmen ab, zehn bis zwölf teilen sich eine solche Schicht.

Dazu kommen das Catering. Wurst, Nackensteaks, Pommes, Kuchen. In Ahlerstedt wurden im vergangenen Jahr mehr als 1000 Liter Bier ausgeschenkt. An diesen Richtwert orientiert sich auch der FC O/O. „Wir arbeiten mit unserem Edeka im Dorf zusammen“, sagt Baack, „sollte es Engpässe geben, was ich nicht glaube, können wir schnell reagieren.“

Zudem sind drei, vier Ansprechpartner der jeweils spielenden Vereine vor Ort, die auch als Schlichter, sofern notwendig, agieren sollen.

So viele Zuschauer werden erwartet - keine Parkprobleme

Im Schnitt waren in den vergangenen Jahren 1000 Zuschauer beim Endspieltag. Diese verteilen sich auf die jeweiligen Spiele. „Zum Höhepunkt nach hinten raus rechne ich mit maximal 500 Zuschauern“, sagt Baack.

Daher macht er sich auch keine Sorgen um mögliche Parkplatzprobleme. Möglichkeiten gibt es rund um die Schule und den Sportplatz, außerdem stellt ein Landwirt eine Wiese, die ausgeschildert sein wird, zur Verfügung.

Das sind die sechs Finalspiele

10.30 Uhr, Ü50: ASSG Buxtehuder SV/SV Ottensen – VSV Hedendendorf/Neukloster. Im Ligabetrieb war A/O der Dominator bei den Ü50-Senioren, doch die Buxtehuder eliminierten den Favoriten im Halbfinale. Die VSV sind daher der leichte Underdog, beendeten die Spielzeit aber nur mit drei Punkten weniger als der Finalgegner.

12 Uhr, Ü40: SV Ottensen – TSV Wiepenkathen. In einem hochklassigen Duell mit A/O setzte sich der TSV Wiepenkathen in der vorherigen Runde im Elfmeterschießen gegen den Favoriten durch. Auch wenn der SV eine Klasse über Wiepenkathen an den Start geht, ist der Meister der 1. Kreisklasse auf Augenhöhe einzuschätzen.

13.30 Uhr, Ü32: VSV Hedendorf/Neukloster – TSV Eintracht Immenbeck. Die Hedendorfer sind eine regelrechte Pokalmannschaft. Bei den letzten acht Ausgaben standen sie jeweils im Endspiel – zuletzt gewannen sie 2024 den Kreispokal in Wiepenkathen. Die Immenbecker nutzten im Turnierverlauf die eine oder andere Leihgabe aus der ersten Herrenmannschaft, die am Abend allerdings selbst im Einsatz ist.

15 Uhr, Frauen: FC Rosengarten – TVV Neu Wulmstorf. Der Kreispokal der Frauen wird gemeinsam mit den Landkreisen Cuxhaven und Harburg ausgetragen. Dieses Mal machen mit Rosengarten und Neu Wulmstorf zwei Harburger Teams den Titel unter sich aus. Die Favoritenrolle liegt beim FCR, der als Kreisliga-Primus den Bezirksliga-Aufstieg feierte.

17 Uhr, Kreisplakette: ASC Cranz-Estebrügge II – SV Ahlerstedt/Ottendorf IV. Die Ahlerstedter landeten als Tabellenvorletzter unter dem Strich der 1. Kreisklasse. Der ASC wiederum wurde eine Liga tiefer Achter. Sicherlich wird auch eine Rolle spielen, ob sich die beiden Duellanten möglicher interner Unterstützung bedienen.

19 Uhr, Kreispokal: TSV Wiepenkathen – TSV Eintracht Immenbeck. „Wir wollen den Pokal unbedingt“, sagte Trainer Nils Zielesniak schon während des Triumphs nach dem gewonnenen Relegationsspiel um den Bezirkliga-Aufstieg. Gleiches gilt für Immenbeck: Die Eintracht spielte nach der Winterpause stark, verlor nur gegen Meister Bützfleth.

Der FC O/O freut sich auf den Endspieltag. „Die Generalprobe hat ja schon bestens geklappt“, sagt Baack bezüglich des vor einer Woche erfolgreich organisierten Relegationsspiels.

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