TPlay-offs in Gefahr: VfL verliert in Rendsburg - Neuzugang springt ab
Der Stader Basketballer Marvin Boadu erzielte 12 Punkte und holte 14 Rebounds. Foto: Struwe (Archiv)
Im Hinspiel hatte der VfL Stade die Twisters Rendsburg noch deutlich mit 30 Punkten Vorsprung besiegt. Im Rückspiel folgte nun die Ernüchterung.
Stade. Die Regionalligaspieler aus Stade unterlagen mit 73:82 (33:46) und kassierten damit eine bittere Niederlage. Durch die sechste Pleite der Saison gerät Tabellenplatz vier und damit die Qualifikation für die Play-offs bei noch acht ausstehenden Begegnungen zunehmend in Gefahr.
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VfL-Trainer Joan Rallo Fernández rückte nach der Partie die bislang ausgegebenen Saisonziele etwas in den Hintergrund. „Unser Ziel ist es jetzt, dass unsere Fans in den Heimspielen stolz auf uns sein können für die kommenden zwei Monate in dieser Saison“, sagte er. Zugleich betonte er den Einsatz seiner Mannschaft: „Das Team kämpft und macht das richtig, was wir können.“
VfL-Coach lässt keine Ausreden gelten
Der Spanier verzichtete darauf, die Niederlage auf äußere Umstände zu schieben – weder auf Schiedsrichterentscheidungen noch auf die angespannte Personalsituation oder die fehlende Lufthoheit unter den Körben mangels klassischer Center. Erschwerend kam hinzu, dass der kurzfristig verpflichtete Mathieu-Adovi Ley seinen Wechsel aus Hamburg nach Stade aus „persönlichen Gründen“ wieder rückgängig machte.
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Der Spielverlauf spiegelte die derzeitige Situation der Stader wider: Was in einem Moment funktionierte, passte im nächsten nicht mehr. Nach einer knappen 6:5-Führung nach drei Minuten geriet der VfL mit 8:21 ins Hintertreffen. Erst eine Auszeit brachte die Gäste zurück ins Spiel, sodass der Rückstand zum Ende des ersten Viertels auf 21:26 verkürzt wurde. Dieses Muster sollte sich im weiteren Verlauf mehrfach wiederholen.
Auch starker Boadu kann Niederlage nicht verhindern
Immer dann, wenn die Stader dem Führungswechsel nahekamen, etwa beim 48:52 in der 25. Minute, konnten die Hausherren erneut zulegen (54:64, 33.). Dabei wurden sie von den Unparteiischen zumindest nicht benachteiligt. Trotz großem kämpferischem Einsatz und 14 Rebounds von Marvin Boadu reichte es am Ende nicht für die Wende.
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Nun richten sich die Hoffnungen auf die kommenden Heimspiele im Sportcampus. Mit der Unterstützung der Fans soll die bislang schwierige Saison doch noch einen erfolgreichen Verlauf nehmen.
VfL-Punkte: Baysalli 17, Angelats 16, Bergmann 14, Boadu 12, Spree 5, Wuttke 4, Moje 3, Iturria 2.
Nächstes Spiel: VfL Stade - Aschersleben Tigers (Samstag, 7. Februar, 19.30 Uhr, Sportcampus)
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