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TRekord trotz Gewitter: 24-Stunden-Spendenlauf bringt Ahlerstedt 21.650 Euro

Freuen sich über die Rekordsumme (von links): Organisator Udo Feindt, Schirmherr Uwe Arndt und Mitorganisator Thorsten Meyer.

Freuen sich über die Rekordsumme (von links): Organisator Udo Feindt, Schirmherr Uwe Arndt und Mitorganisator Thorsten Meyer. Foto: Feindt

24 Stunden laufen für den guten Zweck: Trotz Gewitterpause und kurzfristigen Läuferausfalls sammelte das Team um Udo Feindt eine Rekordsumme für Ahlerstedter Vereine.

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Von Pauline Meyer
Sonntag, 07.06.2026, 14:55 Uhr

Ahlerstedt. Der 24-Stunden-Spendenlauf hat in Ahlerstedt eine neue Bestmarke aufgestellt: Insgesamt kamen bei der Benefizveranstaltung 21.650 Euro zusammen, so viel wie noch nie zuvor in der Geschichte des Laufes. „Das ist ein neuer Rekord“, freut sich Organisator und Teamchef des Fischer-Mohr-Laufteams, Udo Feindt. Den bisherigen Höchstwert hatte die Veranstaltung im vergangenen Jahr erzielt.

Sehnenriss: Läufer fiel einen Tag vor dem Lauf aus

Dabei standen die Vorzeichen zwischenzeitlich alles andere als günstig. Nur wenige Stunden nach dem Start am Freitagabend musste der Lauf wegen eines Gewitters für eine Stunde unterbrochen werden. „Da geht die Sicherheit einfach vor“, sagt Feindt.

Sportlich und für den guten Zweck unterwegs: die Fußballer von A/O.

Sportlich und für den guten Zweck unterwegs: die Fußballer von A/O. Foto: Mirco Dawideit

Rückblickend sei Ahlerstedt sogar noch glimpflich davongekommen. In den umliegenden Orten habe es deutlich stärkere Niederschläge gegeben. Ganz trocken blieben die Teilnehmer allerdings nicht.

Langeweile kam während der Zwangspause nicht auf, berichtet Udo Feindt. Die Teilnehmer und Besucher nutzten die Zeit für Gespräche und Geselligkeit im Festzelt. „Bei einer Open-Air-Veranstaltung muss man auf so etwas eingestellt sein“, sagt Feindt. „Da kann immer das Wetter dazwischenkommen.“

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Eine weitere schlechte Nachricht hatte die Organisatoren bereits kurz vor dem Start erreicht. Einer der vorgesehenen Läufer riss sich am Vorabend beim Fußballspielen die Achillessehne und fiel kurzfristig aus. „Da mussten wir schnell Ersatz finden“, so Udo Feindt. Umso erleichterter war er, dass das auch gelang. „Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand so kurzfristig Zeit hat.“

Teilnahme in Uniform und mit Atemschutzgeräten

Trotz der Wetterunterbrechung zieht Udo Feindt eine positive Bilanz. Besonders erfreut zeigte er sich über die Beteiligung der örtlichen Vereine. Erstmals fand am Freitagabend ein eigener Vereinslauf statt, der auf große Resonanz stieß. Zahlreiche Gruppen nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf die Strecke zu gehen.

Am Samstag herrschte weitaus besseres Wetter als am Freitagabend.

Am Samstag herrschte weitaus besseres Wetter als am Freitagabend. Foto: Mirco Dawideit

Für Hingucker sorgten unter anderem Mitglieder des Schützenvereins, die teilweise in Uniform mitmarschierten. Auch die Feuerwehr beteiligte sich und absolvierte ihre Runde in Atemschutzgeräten. „Das war super“, sagt Feindt. Vom Fußballverein Ahlerstedt/Ottendorf beteiligten sich rund 20 Mitglieder.

Für Feindt selbst war es bereits die 13. Teilnahme als Läufer. Geschlafen hat er während der 24 Stunden nicht. „Das wäre nicht zuträglich gewesen“, sagt er. Lieber blieb er zwischen seinen Einsätzen wach und gönnte sich Ruhepausen.

Die ungewohnten Startzeiten mitten in der Nacht seien für ihn längst Routine. Größere Probleme gab es bei den Teilnehmern nicht. „Ein paar Waden haben zugemacht, aber das ist das Übliche“, berichtet der Organisator.

Planungen für 2027 starten im November

Die Spendensumme wird nun an die beteiligten Vereine und Institutionen verteilt. Bei der symbolischen Scheckübergabe bedankte sich Udo Feindt bei allen Unterstützern der Veranstaltung. Sein besonderer Dank galt dem Schirmherrn Uwe Arndt sowie Thorsten Meyer, der die Koordination der Vereine und des Rahmenprogramms auf der Festwiese übernommen hatte. „Ohne die vielen Helfer wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich“, betonte Feindt.

Am Samstag schien die Sonne wieder: Das Laufteam stößt nach dem Lauf erst mal miteinander an.

Am Samstag schien die Sonne wieder: Das Laufteam stößt nach dem Lauf erst mal miteinander an. Foto: Mirco Dawideit

Wo der Spendenlauf 2027 stattfinden wird, steht noch nicht fest. Allerdings haben bereits Stade und Himmelpforten Interesse bekundet. Die Entscheidung soll im November fallen. Nach dem Rekordergebnis von Ahlerstedt dürfte das Interesse jetzt jedenfalls noch einmal gewachsen sein.

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