TSpitzenreiter D/A II schießt sich für das Topspiel ein
Harsefelds Stürmer Jonathan Bondombe-Simba (rechts) traf per Doppelschlag. D/A II verteidigte mit einem Kantersieg die Tabellenspitze. Foto: Struwe (Archiv, nomo)
Der Tabellenführer D/A II ist gierig und verteidigt die Tabellenspitze mit einem Kantersieg. Die Harsefelder arbeiten an einer Serie. Stade kassiert ganz bitteres Tor.
Landkreis. SV Drochtersen/Assel II – TSV Etelsen 7:1.
Mit einer starken Vorstellung in einem hitzigen Duell auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Drochtersen festigt D/A II die Tabellenführung.
Nach der Blitzführung kostete eine Unachtsamkeit des sonst verlässlichen Torhüters Fabian Klinkmann den Vorsprung. „Wir haben als Mannschaft aber zusammengestanden und den Hebel schnell umgelegt“, sagt Teamchef Benjamin Zielke, dessen Kehdinger nach wiederholtem Reklamieren eines Etelsers den zweiten Abschnitt in Überzahl spielte (45.+2).
„Das war eine mannschaftlich geschlossene Leistung, bei der auch die Bankspieler gierig auf Tore waren – das spiegelt sich dann auch im Ergebnis wider“, so Zielke.
Zum Abschluss der Hinrunde steht nun noch das absolute Spitzenspiel an, wenn D/A bei seinem ersten Verfolger in Rotenburg bestehen muss.
Tore: 1:0 (2.) Daginnus, 1:1 (7.) Voss, 2:1 (29.) Ingreso, 3:1 (36.) Daginnus, 4:1 (47.) Wehdemeyer, 5:1 (67.) Ferreira Ribeiro, 6:1 (89.) Hönemann, 7:1 (90.) Reichardt.
Nächstes Spiel: Rotenburg – D/A II (So., 16. November, 14 Uhr)
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TuS Harsefeld – SV Lindwedel-Hope 3:1.
TuS-Trainer Nico Matern beobachtete im ersten Durchgang „Einbahnstraßenfußball“, bemängelte aber die Chancenverwertung seiner Schützlinge. Auch wenn Jonathan Bondombe Simba die Überlegenheit der Harsefelder mit einem Doppelpack auf die Ergebnistafel brachte (40., 51.), fehlte den Hausherren in der Folge die Dominanz des ersten Abschnitts.
Nach einer taktischen Umstellung verschaffte sich Lindwedel Überzahlsituationen im Zentrum und entfachte durch den Anschlusstreffer von Engin Kiy eine spannende Schlussphase (70.). Schließlich gelang es dem TuS jedoch in der Nachspielzeit mit dem dritten Joker-Tor von Ben Wilkens den Deckel zum dritten Sieg am Stück draufzumachen.
„Wir waren griffig, hatten eine gute Intensität und waren aggressiver“, lobt Matern. „Wir sind in den letzten drei Spielen in einen Lauf gekommen, den wir fortsetzen wollen. Das Ziel ist, bis zum Winter die verbleibenden vier Spiele zu gewinnen.“
Tore: 1:0 (40.) und 2:0 (51.) Bondombe Simba, 2:1 (70.) Kiy, 3:1 (90.+5) Wilkens.
Nächstes Spiel: Stade – Harsefeld (Sbd., 15. November, 18 Uhr).
VSK Osterholz/Scharmbeck – VfL Güldenstern Stade 2:1.
Nach dem Befreiungsschlag gegen Ottersberg musste Stade einen schweren Rückschlag hinnehmen. Als sich die beiden Duellanten bereits auf die leistungsgerechte Punkteteilung zu einigen schienen, schlugen die Hausherren nach einem ruhenden Ball eiskalt zu. Während der VfL Güldenstern das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone bekam, setzte Tjerk Johannsen für den Mitaufsteiger den späten Lucky-Punch (90.+3).
„Das ist bitter und tut weh“, sagt ein enttäuschter Trainer Matthias Quadt. „Aber wir müssen weitermachen - nächste Woche ist Derby und das hat manchmal seine eigenen Gesetze.“
Tore: 1:0 (36.) Beller, 1:1 (39.) Burmester, 2:1 (90.+3) Johannsen.
Nächstes Spiel: Stade – Harsefeld (Sbd., 15. November, 18 Uhr).
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