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Basketball

TTrotz 16-stündiger Odyssee: Stade scheitert nur knapp am Spitzenreiter

Adrian Bergmann war Topscorer.

Adrian Bergmann war Topscorer. Foto: Martin Elsen

39 Minuten schnupperte der VfL Stade an einer Überraschung beim ungeschlagenen Spitzenreiter. Dann genügten 60 Sekunden, um alle Hoffnungen verpuffen zu lassen.

Von Rainer Thumann Sonntag, 04.01.2026, 17:30 Uhr

Stade. Am Ende setzten sich die Berlin Dreams DBV Charlottenburg mit 73:68 (34:35) durch. So knapp wie in keiner ihrer bisherigen 16 Partien in der Regionalliga.

Witterungsbedingt musste die Partie 30 Minuten später beginnen. Sechs Stunden benötigten die Stader durch Schneefall, vereiste Straßen und Autobahnstaus bis in die Hauptstadt. 15 Minuten blieben zum Aufwärmen.

Die Gastgeber führten im ersten Viertel mit fünf Punkten. Die zweiten zehn Minuten gehörten bereits den Gästen mit einer knappen 35:34-Pausenführung.

Stader Sieg in greifbarer Nähe

Das zeigte Wirkung. Die Berliner, die in dieser Saison bislang fast immer mit mehr als 30 Punkten Differenz gewonnen hatten, reagierten ungewohnt nervös. Meckereien mündeten in technischen Fouls gegen die Bank. Zwölfmal wechselte die Führung. 68:70 und noch eine Minute zu spielen. Der VfL-Erfolg war in greifbarer Nähe, am Ende herrschte jedoch Enttäuschung beim Tabellenvierten.

Luca von Thun ergatterte zwölf Rebounds, Adrian Bergmann war Topscorer. „Schade“, sagte Coach Joan Rallo Fernández nach der insgesamt 16-stündigen Odyssee und fügte hinzu: „Wenn wir mit allen Mannschaften mithalten und in die Play-offs wollen, dann können wir nicht zufrieden sein, wenn wir verlieren. Wir haben nach Weihnachten viel gearbeitet und Motivation sowie Energie waren heute sehr gut, sodass ich trotz Niederlage doch zufrieden bin mit meinem Team.“

VfL-Punkte: Bergmann 20, Baysalli 17, von Thun 10, Boadu 6, Iturria 6, Drochner 4, Angelats 3, von Allwörden 2.

Nächstes Spiel: Eisbären Bremerhaven - VfL Stade (Sonntag, 11. Januar, 15 Uhr).

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