TUmzingelt von Baustellen: Um die Grundschule Horneburg wird fleißig gebaut
Bald beginnt der Bau der neuen Grundschulmensa. Aber auch um die Schule herum wird sich 2026 einiges tun. Foto: Vasel (Archiv)
2026 geben sich etliche Bauprojekte im Quartier Horneburg-West die Klinke in die Hand. Schüler und Anwohner müssen in dieser Zeit ihre gewohnten Wege anpassen.
Horneburg. Neues Jahr, neue Baustellen: Im Flecken Horneburg stehen 2026 etliche Bau- und Sanierungsprojekte auf dem Programm. Ein Großteil ballt sich im West-Quartier rund um die Grundschule Horneburg - mit bis zu vier Baustellen gleichzeitig. Eine koordinative Herausforderung für Bauamtsleiter Roger Courtault und sein Team - aber auch für Schüler und Anwohner.
Asphalt auf Schulhof soll Natur weichen
Aktuell laufen die Vorbereitungen, um den westlichen Schulhof der Grundschule neu zu gestalten. Quartiersmanagerin Jana Stüven ließ in die Planung auch Ideen der Kinder einfließen. So soll der Asphaltboden entsiegelt werden, um mehr naturbelassenen Spielraum zu schaffen.
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Courtault schätzt, dass der Großteil der Gestaltungsarbeiten bis Ende April abgeschlossen sein wird. Fehlende Spielgeräte sollen bis zum Sommer eingebaut werden.
Neue Mensa für den Ganztag
Ein großes Bauprojekt auf dem Schulgelände stellt die neu geplante Mensa dar. Ab April/Mai soll der Neubau am Buswendeplatz entstehen, der direkte Zugang vom Busplatz zum Schulhof wird während der Arbeiten gesperrt. Das alte Hausmeistergebäude ließ die Samtgemeinde bereits im Sommer 2024 abreißen. Ursprünglich sollten dort neue Klassen- und Differenzierungsräume um einen Marktplatz sowie eine Mensa/Aula und ein neuer Verwaltungstrakt entstehen.
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Aus Kostengründen beschränkt sich die Samtgemeinde zunächst nur auf das Erdgeschoss mit der Mensa. Der Neubau wird so konstruiert, dass dieser später mit zwei Obergeschossen aufgestockt werden kann. Für den Neubau und die Sanierungen an der Grundschule hat die Samtgemeinde bis 2029 insgesamt 8,5 Millionen Euro im Haushalt eingeplant
Schanzenstraße soll endlich saniert werden
Dieses Jahr plant das Bauamt, die teils marode Schanzenstraße anzugehen. Schon seit Jahren beklagen sich Anwohner und Passanten über Stolperfallen auf den Gehwegen und Schlaglöcher sowie Absenkungen auf der Fahrbahn. Die notwendigen Mittel hatte der Flecken zwar bereits vergangenes Jahr eingeplant. Doch angesichts gestiegener Kosten für Hafenkontor und Wohnmobilstellplatz in der Hafenstraße sowie die sanierungsbedürftige Bahnbrücke musste der Rat umplanen.
Kommt jetzt eine neue Schulsporthalle?
Ein weiteres Projekt könnte im Laufe des Jahres das Horneburger Bau-Quartett komplettieren. Erst am Donnerstag hatte der Bauausschuss einen Antrag an den Samtgemeinderat empfohlen, noch in diesem Jahr einen Förderantrag für eine neue Sporthalle an der Grundschule zu stellen. Bisher lagen die Pläne wegen fehlender Gelder auf Eis.
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Hintergrund: Der Bundestag hatte jüngst für das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beschlossen, bis 2029 Fördergelder in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro bereitzustellen. So sollen Kommunen Sportstätten „von besonderer regionaler und überregionaler Bedeutung“ erhalten und modernisieren.
Die fast 70 Jahre alte Sporthalle sei zu klein und energetisch nicht mehr aufrüstbar, sagte Courtault im Ausschuss. Von der sogenannten „Sportmilliarde“ erhofft sich Horneburg eine Förderspritze bis zu 45 Prozent der anrechnungsfähigen Kosten. Ob und wann die Förderung erfolgt, sei noch komplett offen.
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