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Volleyball

TVSG Altes Land kann mit 2:3-Niederlage in Giesen leben

VSG Altes Land kann mit 2:3-Niederlage in Giesen leben

Die VSG Altes Land ist ganz nahe dran am Auswärtssieg. Dem Trainer gefällt der Auftritt. Denn die personelle Lage ist durchaus angespannt.

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Von Günther Schultz
Dienstag, 24.02.2026, 15:45 Uhr

Landkreis. In der Volleyball-Oberliga haben die Spielerinnen der VSG Altes Land auswärts einen Punkt geholt. Bei den TSV Giesen Grizzlys verlor die VSG mit 2:3 (18:25, 24:26, 25:16, 31:29, 12:15), doch hatten sie in dieser intensiven Partie alte Tugenden wiederentdeckt.

„Wir mussten uns erstmal an das Niveau rantasten“, stellte VSG-Angreiferin Stefanie Benecke fest. „Aber nach zwei Sätzen haben wir immer mehr unsere alte Mannschaftsleistung und mentale Stärke wiedergefunden.“ Auch wenn es am Ende nicht ganz reichte, um die Giesener Grizzlys zu schlagen: nach zwei - zum Teil unglücklich knapp - verlorenen Sätzen so ins Match zurückzufinden, war stark. Im Tiebreak ging es ebenfalls heiß her.

Altländerinnen verschlafen Entscheidungssatz

Wie in den beiden Durchgängen zum Auftakt verschliefen die Altländerinnen den Satzbeginn, gerieten fünf Punkte in Rückstand, den sie bis zum Ende des Entscheidungssatzes nur noch um zwei Zähler verkürzen konnten. „Wäre das ein normaler Satz gewesen, der bis zum 25. Punkt geht, hätten wir gewonnen“ ist sich Benecke sicher.

VSG-Trainer Stephan Marquard hat ein „großartiges Spiel“ gesehen. Die Leistung sei hoch zu bewerten, weil das Team einige personelle Ausfälle kompensieren musste.

16 Zähler hat die VSG jetzt auf der Habenseite. Ob das reicht, steht noch nicht fest. Fünf Punkte trennen die Altländerinnen vom ersten Abstiegsplatz, den derzeit Göttingen belegt. Gegenüber der VSG Altes Land haben die Göttingenerinnen jedoch das scheinbar leichtere Restprogramm. Die VSG spielt noch gegen die besten vier Teams der Liga.

So haben die Männer in der Verbandsliga gespielt

Drei und vier Punkte fuhren das Volleyball-Team Buxtehude und der TSV-Hollern-Twielenfleth bei ihren Verbandsliga-Heimspielen am Wochenende ein. Die Buxtehuder unterlagen Liga-Spitzenreiter TV Baden II knapp mit 2:3 (23:25, 21:25, 25:20, 25:21, 6:15) und gewannen ihrerseits knapp in fünf Sätzen gegen die SVG Lüneburg IV, den Tallenzweiten (25:18, 25:23, 23:25, 22:25, 15:13). Hollern-Twielenfleth musste gegen die SG Findorff gleichfalls in den Tiebreak, konnten ihn aber nicht für sich entscheiden (23:25, 25:19, 16:25, 25:19, 12:15). Dafür ging das zweite Tagesmatch kampflos an die Gastgeber – Abstiegskandidat TV Hambergen hatte abgesagt.

„Natürlich wollten wir auch gegen Findorff gewinnen“, meinte TSV-Coach Thomas Pape. „Aber genauso wichtig war es mir als Trainer, alle 14 Spieler, die dabei waren, auch einzusetzen. Matthis Hansen zum Beispiel war sehr gut drauf, hat im Diagonalangriff fast alles plattgemacht. Leider war unsere Annahme heute sehr unpräzise.“

Auch sein Buxtehuder Trainerkollege Udo Langhoff war mit dem Spieltag nicht ganz zufrieden: „Gewiss, wir haben uns spielerisch eindeutig weiterentwickelt. Aber wenn man um den Aufstieg mitspielen will, dann müssen auch die Ergebnisse stimmen.“

Routiniers und Nachwuchstalent behalten die Ruhe

Durch den Fünfsatz-Sieg in Buxtehude, den sich die jungen Badener hart erkämpfen mussten, ist der Tabellenführer bereits fünfzehn Punkte enteilt. Da hätte dem VTB ein klarer Erfolg im anschließenden Match gegen das im Schnitt ebenso junge Lüneburger Nachwuchsteam gutgetan. Und der war durchaus möglich. In der Crunchtime des dritten Satzes führten die Buxtehuder bereits mit fünf Punkten Vorsprung und steuerten auf einen 3:0-Sieg zu, ließen sich aber noch aus dem Tritt bringen.

Nun hatten die Lüneburger Jungs Oberwasser, zwangen Buxtehude auch noch in den Entscheidungssatz und hätten die rasante Partie fast noch gewonnen. Aber Buxtehude konnte sich am Ende nicht nur auf seine Routiners wie Arne Immel oder Kapitän Michael Kopf verlassen, sondern auch auf einige frische Kräfte wie den herausragenden ukrainischen Zuspieler Roman Hasiuk oder Nachwuchstalent Lukas Eichner (18), der sich bei seinem Einsatz durch mutige und erfolgreiche, teils spektakuläre Angriffe und Aufschläge auszeichnete. (tz)

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