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Volleyball

TVSG-Frauen mit Arbeitssieg – Hollern-Twielenfleth gelingt nur eine Revanche

Die Buxtehuder reaktivierten einen Spieler, der sogleich überzeugen konnten.

Die Buxtehuder reaktivierten einen Spieler, der sogleich überzeugen konnten. Foto: dpa (Symbolbild)

In der Oberliga der Frauen siegte die VSG Altes Land bemerkenswert deutlich - der Klassenerhalt sollte damit gesichert sein. Den Altländer Verbandsligamännern ging die Luft aus.

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Von Günther Schultz
Dienstag, 10.03.2026, 13:00 Uhr

Landkreis. Die VSG gewann mit 3:0 beim MTV 48 Hildesheim II und machte damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Die Satzergebnisse (25:23, 25:18, 30:25) zeigen allerdings, dass dieser Erfolg kein Spaziergang war, sondern das Ergebnis harter Arbeit.

„Ein Spiel mit ganz viel Anlauf, um auf Betriebstemperatur zu kommen - wir waren zuerst sehr behäbig und langsam, wie eine alte Dampflok“, so VSG-Trainer Stephan Marquard. Das habe die Partie unnötig spannend gemacht. „Trotzdem war unser Sieg nie ernsthaft in Gefahr.“ In der Ballannahme hatten die Hildesheimerinnen ihre Schwachstellen. Die VSG nutzte das mit guten Aufschlägen aus. Die Blockarbeit der Altländerinnen erwies sich diesmal zwar als nicht so effektiv, aber dafür verdiente sich die übrige Defensivleistung Bestnoten.

Marquard: „Insbesondere in der Feldabwehr war unser Team heute überragend! Ich bin als Trainer hochzufrieden. Das waren drei eminent wichtige Punkte.“ Harmoniert die Mannschaft weiterhin so gut, dann liegt selbst gegen die letzten Gegner - mit Karlshöfen/Gnarrenburg, Hannover und Zeven allesamt Top-Teams - vielleicht noch Zählbares drin.

Aller Wahrscheinlichkeit nach reichen bereits die 19 Punkte, die die VSG schon eingefahren hat, doch rechnerisch ist das Team noch immer nicht gesichert. Fünf Zähler trennen ihren derzeitigen Tabellenrang 6 von einem direkten Abstiegsplatz, den derzeit der AC 46 Göttingen innehat. Theoretisch könnten die Göttingerinnen die VSG in ihren letzten beiden Saisonpartien punktemäßig noch überholen.

Hollern-Twielenfleth gelingt nur die eine Revanche

Während das Volleyball-Team Buxtehude zu einem unspektakulären 3:1-Pflichtsieg bei Absteiger VG Delmenhorst-Stenum kam (21:25, 25:21, 25:15, 25:18), galt es für den TSV Hollern-Twielenfleth in den Heimpartien gegen die SVG Lüneburg IV und Bremen 1860 II etwas gerade zu rücken. Denn die Hinspiele hatten sie beide glatt in drei Sätzen verloren.

Gegen die Lüneburger gelang die Revanche eindrucksvoll - mit 3:0 (25:18, 25:9, 25:19) schickten die Altländer den Gast wieder nach Hause. Die Bremer jedoch wehrten sich erfolgreich und gewannen in Steinkirchen mit 3:2 (17:25, 19:25, 25:20, 25:18, 15:9). „Nachdem vor kurzem in Bremen für uns nichts zu holen war, sollte unbedingt die Revanche erfolgen“, so TSV-Trainer Thomas Pape. „Wie gegen Lüneburg haben wir gegen Bremen ordentlich losgelegt. Durch Aufschläge und gute Feldarbeit konnten wir punkten und in den wichtigen Momenten ein ums andere Mal im Angriff durchbrechen. So hatten sich die Bremer das sicher nicht vorgestellt.“

Doch die drehten im dritten Satz plötzlich auf, und Hollern-Twielenfleth ließ sich von ihrer Leistungssteigerung überraschen. Pape: „Irgendwann war die Luft raus.“

Einen umgekehrten Verlauf nahm die Auswärtspartie des Volleyball-Teams Buxtehude in Delmenhorst, denn die Buxtehuder benötigten einige Zeit, um ins Spiel zu finden. „Anfangs haben wir uns nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert“, gab VTB-Kapitän Arne Immel zu. „Wir haben den vermeintlich schwachen Gegner wohl zu leicht genommen. Das hat den Trainer ziemlich aufgeregt.“ Nach zähem, fehlerreichen Spiel auf beiden Seiten ging der erste Durchgang verloren.

Dafür gingen die folgenden drei Sätze ruckzuck an die nun aufgewachten Gäste aus Buxtehude. Die Aufschläge kamen gut, und auch die Defensivarbeit hatte sich verbessert. Buxtehudes Coach Udo Langhoff konnte jetzt zufrieden sein. Zwei Akteure hob er hervor: „Wir brauchten Ersatz im Mittelblock und konnten dafür unseren früheren Mitspieler Carsten Hebbeler reaktivieren. Carsten konnte einige wertvolle Punkte sammeln und hatte sichtlich viel Spaß.“ Auch Libero Kevin Schnoor vermochte zu glänzen.“ (tz)

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