T„Verity“-Wrack ist zerlegt und recycelt
Der Schwimmkran Hebo Lift 10 hebt das Heck des gesunkenen und zweigeteilten Frachters „Verity“. (Archivfoto) Foto: MARINE CONSULTANTS GmbH
Das Wrack des im Herbst 2023 havarierten Küstenmotorschiffes „Verity“ ist endgültig Geschichte. Der Eigentümer hatte sich geweigert, das Wrack zu heben.
Cuxhaven. Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt hat mitgeteilt, dass die beauftragte Spezialfirma den Abschluss der Abwrackarbeiten bestätigt habe. Die Überreste des Schiffsrumpfs wurden in kleine Sektionen geschnitten, verladen und zu einem Schrotthändler gebracht, wo das Material weiterverarbeitet und eingeschmolzen wird.
„In insgesamt weniger als sechs Wochen wurden alle Arbeiten fach- und umweltgerecht durchgeführt. Das ist eine vorbildliche Leistung - ein weiteres Beispiel für das hochprofessionelle und verantwortungsvolle Handeln unter herausfordernden Rahmenbedingungen“, erklärte Eric Oehlmann, Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.
Die Arbeiten hatten im Spätsommer begonnen. Nachdem die Hecksektion der „Verity“ am 30. August und der Bug am 3. September geborgen worden waren, trafen die Wrackteile in einer Werft in Rotterdam ein. Dort wurde der Schiffsrumpf in handhabbare Stücke zerlegt.
Vor Helgoland
Leichenfund bei „Verity“-Bergung
Die „Verity“ war am 24. Oktober 2023 nach einer Kollision mit dem Frachter „Polesie“ in der Deutschen Bucht gesunken. Die Kollision führte zu einer Havarie, die das Küstenmotorschiff zum Wrack machte und eine Gefahr für die Schifffahrt darstellte. Daher entschied die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, das Wrack bergen und entsorgen zu lassen. (pm/cn/bal)