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Basketball-Regionalliga

TVfL Stade: „Incredible Christian Cook“ entscheidet Krimi in Berlin

VfL-Basketballer Christian Cook bekam ein Sonderlob.

VfL-Basketballer Christian Cook bekam ein Sonderlob. Foto: Struwe (Archiv)

Die Stader Basketballer mussten erstmal tief durchatmen: 2,1 Sekunden vor Spielende hatten sie noch zurückgelegen. Dann übernahm der US-Amerikaner Christian Cook.

Von Rainer Thumann 18.10.2026, 13:20 Uhr

Stade. Nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung liegt der bislang ungeschlagene Regionalliga-Spitzenreiter 2,1 Sekunden vor Schluss gegen DBV Charlottenburg mit 80:81 zurück. Ballbesitz Stade. Ein Pass auf den US-Amerikaner Christian Cook - der Topscorer trifft aus der Drehung und erzielt die Siegpunkte.

Damit gewann der VfL auch sein fünftes Saisonspiel, diesmal mit 82:81 (40:39), bei einem seiner ärgsten Verfolger.

Diese beiden Akteure waren entscheidend

VfL-Manager Thomas Bolz musste nach dieser Nervenschlacht erst einmal tief durchatmen und fand kaum Worte für das, was sich da abgespielt hatte. „Unfassbar, wie geschmeidig Chris Cook mit seinen 33 Punkten die Partie runtergespielt hat. Und unglaublich, was Marvin Boadu offensiv wie defensiv geleistet hat“, hob Bolz zwei Akteure besonders hervor. Entscheidend sei gewesen, auswärts die Nerven zu behalten und den Erfolg bei einem stark einzuschätzenden Gegner mitzunehmen.

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Der Start in die Partie verlief vielversprechend. Mit mehreren Drei-Punkte-Würfen sicherten sich die Stader das erste Viertel mit 19:15. Bis zur Halbzeitpause blieb das Duell ausgeglichen. Kurz vor dem Gang in die Kabine gab es allerdings noch eine Schrecksekunde für den VfL: Center Pearse Uniacke verletzte sich am Arm, konnte aber weiterspielen.

So verlief die dramatische Schlussphase

Nach der Pause bot sich das gewohnte Bild mit leichten Vorteilen für den VfL Stade. Bei insgesamt 20 Führungswechseln lagen die Stader 26 Minuten lang vorn. Über 49:44 und 59:55 in der 27. Minute war es erneut „Incredible Christian Cook“, wie ihn die Berliner Kommentatoren nannten, der sein Team mit wichtigen Punkten auf Kurs hielt. Doch Charlottenburg ließ sich nicht abschütteln und hielt die Partie bis in die Schlussphase offen.

Elf Sekunden vor dem Ende führte der VfL mit 80:77. Dann entschieden die Schiedsrichter auf absichtliches Foul, zwei Freiwürfe und Ballbesitz für die Gastgeber. Charlottenburg nutzte die Chance und ging drei Sekunden vor der Schlusssirene mit 81:80 in Führung. Auszeit VfL Stade. Noch 2,1 Sekunden. Der Ball kam zu Cook, der eiskalt blieb und mit seinem Treffer die Bank des Tabellenführers zum Explodieren brachte. Der fünfte Sieg im fünften Saisonspiel war perfekt.

VfL-Punkte: Cook 33, Boadu 15, Drochner 12, Angelats 8, von Thun 5, Spree 3, Junior 2, Edward 2, Uniacke 2.

Nächstes Spiel: VfL Stade – Oldenburger TB (Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr). (rt)

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