TWie Hundefreunde ihren Vierbeinern im Landkreis die Hitzetage erleichtern
Jede Abkühlung ist willkommen: Husky Kodi mit nassen Pfoten. Foto: Augsten
Wie Hundehalter ihren Vierbeinern das Leben an Hitzetagen erleichtern können, weiß „Hundeprofi“ Alexandra Augsten aus Engelschoff.
Landkreis. Alexandra Augsten lebt mit ihrer Familie und ihrer Husky-Meute auf einem Hof in Engelschoff. Sie bietet Hundebetreuung an und fährt mit ihren Huskys Hundeschlitten-Touren.
Das TAGEBLATT fragte sie, was Hundefreunde bei Hitze vermeiden sollten: „In der Mittagshitze spazieren zu gehen oder gar Fahrrad zu fahren“, sagt sie und setzt ein Ausrufezeichen dahinter. „Ich sehe es immer wieder und spreche die Hundebesitzer auch darauf an. Diese meinen häufig, dass der Hund doch aber gerne mitkomme. Natürlich macht er das – die meisten Hunde würden alles tun, um bei ihrem Menschen zu sein.“ Wer aber kein Auge auf die Anzeichen habe, erkenne einen Hitzeschlag erst, wenn es zu spät sei. „Und dann kann es auch schon lebensgefährlich sein.“
Verbrennungen auf Asphalt
Wer mit seinem Hund vor die Tür geht, sollte sich möglichst im Schatten und nicht auf Asphalt bewegen. Auf heißem Asphalt kann es außerdem zu schlimmen Verbrennungen an den Pfoten kommen. „Und den Hund immer gut im Blick haben. Sehr starkes Hecheln oder ein überstreckter Kopf sind die ersten Anzeichen für eine Überhitzung.“ Später schwächelt der Hund, taumelt und übergibt sich.
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Augsten hat Tipps, wie Hunde gut über den Tag kommen: „Kurze Runden zum Lösen, am besten in den Morgen- und Abendstunden, immer zugängliches Trinkwasser - sowieso! Aber dann erst recht - schattige Plätze und Ruhe.“ Gut tue den Vierbeinern eine Bademöglichkeit. „Nasse Handtücher anzubieten oder aus Joghurt ein Hundeeis zu machen hilft auch - daran haben Mensch und Hund Freude.“
„Alle Hunde leiden bei Wärme“
Ihre Huskys werden vor allem mit strengen Wintern und Schnee in Verbindung gebracht. Aber: „Auch in den Ursprungsländern der Huskys sind Sommer um die 30 Grad keine Seltenheit. Natürlich leiden sie bei der Wärme, aber das tun alle Hunde, vor allem die mit enorm hohem Bewegungsdrang.“
Frustrierte Huskys hätten viel Schabernack im Kopf oder seien streitsüchtig. „Unausgeglichen sind sie weniger kompromissbereit, weshalb die ganz heißen Tage für uns alle schwer sind. Da hilft nur, Pfoten und Füße ins Wasser zu halten und vom kühlen Schnee in Lappland zu träumen.“
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