TZu nervös: Düdenbüttel verkauft sich als DM-Gastgeber unter Wert
Enttäuschte Gesichter beim SVD, der bei der DM in Himmelpforten nur Platz 8 erreichte. Foto: Bartsch
Der SV Düdenbüttel erwies sich wieder als guter Ausrichter für eine Deutsche Meisterschaft. Die U14-Juniorinnen des Gastgebers konnten aber die Erwartungen nicht erfüllen.
Himmelpforten. Der SVD organisierte in Himmelpforten die Titelkämpfe der U14-Juniorinnen. An beiden Tagen besuchten jeweils rund 300 Zuschauer die Spiele. Meister wurde der SC DHfK Leipzig nach einem 2:0 über den TV Brettorf. Gastgeber Düdenbüttel belegte unter den zehn besten Teams aus dem Bundesgebiet Rang acht.
Eigentlich hatte SVD-Trainerin Karen Mügge Platz sechs als Ziel ausgegeben. Daraus wurde nichts, weil ihre Crew in der Vorrunde zu nervös agierte. „Hier und da stimmten ganz einfach die Abläufe nicht“, sagte sie. Das sei dann doch etwas ärgerlich gewesen.
Jette Faber beim Service. Foto: Bartsch
Schon zum Auftakt gegen den TV Brettorf lief es anfangs gut, konnte man doch im ersten Satz mit einer komfortablen Führung von 6:2 eigentlich frei aufspielen. Aber das klappte letztendlich nicht, denn beide Sätze gingen knapp 10:12 und 8:11 verloren. „Wir machen weiter“, so die Aufforderung der Trainerin für das zweite Match gegen den SV Energie Görlitz. Aber dieses Spiel war ein Ebenbild von der ersten Begegnung. Wieder ein 0:2 (11:13, 6:11).
SVD landet nur in der Trostrunde
Jetzt wuchs natürlich der Druck, wollte der SVD das Viertelfinale noch erreichen. Dazu wäre ein Sieg über den TV Hallerstein nötig gewesen. Doch auch das Vorhaben scheiterte beim 9:11 und 8:11 völlig unnötig. Damit war das frühzeitige Aus in der Vorrunde besiegelt. Da war auch das 0:2 gegen Karlsdorf/Schluttenbach nicht mehr entscheidend.
„Jetzt wollen wir aber die Trostrunde der Ränge sieben bis zehn für uns entscheiden“, sagte Karen Mügge. Und es sah am Sonntag im ersten Treffen gegen den VfL Kellinghusen auch recht gut aus. „Endlich haben wir das gespielt, was wir eigentlich können“, freute sich Mügge nach dem verdienten 2:0 (11:9, 11:6).
Aber der angestrebte 7. Platz wurde es nicht. Im Part mit der SG Karlsdorf/Schluttenbach setzte es ein durchaus vermeidbares 0:2. Schon im ersten Abschnitt wurden zu viele Unsicherheiten mit einem 10:12 bestraft. Im zweiten Satz verspielte das Team eine frühe Führung. Eigentlich ist der SVD bei diesem Titelkämpfen unter Wert geschlagen worden.
Endstand: 1. SC DhfK Leipzig, 2. TV Brettorf, 3. MTSV Selsingen, 4. TV Hallerstein, 5. 5. SV Energie Görlitz, 6. TV Unterhaugstett, 7, SG Karlsdorf/Schluttenbach, 8. SV Düdenbüttel, 9. VfL Kellinghusen, 10. TuS Halden-Herbeck.
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