T8 Verletzte bei schwerem Unfall zwischen Hollenstedt und Moisburg
Ein Hyundai, ein Porsche und ein Leapmotor sind bei einem schweren Unfall im Landkreis Harburg verunglückt. Foto: JOTO
Ein Hyundai-Fahrer ist auf der Landesstraße 141 in den Gegenverkehr geraten und ist mit einem Porsche und einem Leapmotor kollidiert. Zwei Männer wurden schwer verletzt, Kinder und eine Mutter verletzt.
Hollenstedt. Bei einem schweren Verkehrsunfall verletzten sich am Sonntagmittag auf der Landesstraße 141 bei Hollenstedt im Landkreis Harburg acht Menschen, darunter mehrere Kinder.
Hyundai kollidiert Porsche und nachfolgendem Leapmotor
Laut Polizeiangaben fuhr ein 57-Jähriger gegen 15:30 Uhr mit einem Hyundai auf der L141 zwischen Hollenstedt und Moisburg in Richtung Moisburg. Aus noch ungeklärter Ursache geriet er auf die Gegenfahrbahn und touchierte einen entgegenkommenden Porsche.
Dessen Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam auf der anderen Straßenseite in den Graben. Das Auto verlor dabei ein Rad. Der Fahrer blieb unverletzt. Hinter dem Porsche fuhr eine Familie in einem Leapmotor. Der Hyundai kollidierte mit dem Auto.
Der Fahrer war in dem Leapmotor eingeschlossen. Peter Meyer, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Moisburg, sagt: „Wir mussten Fahrzeugteile auseinanderschneiden, um eine eingeklemmte Person aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Unsere Ersthelfer sind dazu in das Fahrzeug eingestiegen, während die anderen dann die Notöffnung vorbereitet haben.“
Rettungshubschrauber bringt Schwerstverletzten in Hamburger Klinik
Der Fahrer des Leapmotors erlitt schwere Verletzungen. Auch der 57-jährige Unfallverursacher zog sich schwerste Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber transportierte ihn in eine Klinik nach Hamburg. Die mitreisenden Kinder und die Mutter erlitten leichte Verletzungen.
Auch einige Unfallzeugen standen unter Schock und wurden vom Rettungsdienst aus den Kreisen Harburg, Rotenburg und Stade behandelt. Alle drei beteiligten Fahrzeuge sind Totalschäden.
Die Polizei sicherte ein Dashcam-Video eines Unfallbeteiligten, das den genauen Ablauf des Unfall dokumentiert. Warum der 57-Jährige auf die Gegenfahrbahn geriet, bleibt bislang ungeklärt. Die L141 war für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt.
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