TNahe B73: Betrunkene landet mit Geländewagen im Graben – Zwei Verletzte
Mit einem SUV rammt eine Autofahrerin im Kreis Cuxhaven einen Opel. Foto: Lange
Auf dem Weg zur B73 fährt eine 33-Jährige mit ihrem Suzuki fast ungebremst in einen geparkten Wagen. Die Polizei nimmt vor Ort deutlichen Alkoholgeruch wahr.
Landkreis Cuxhaven. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Straße Süderwisch in Otterndorf sind am Freitagabend (31. Juli 2026) zwei Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei stand die 33-jährige Fahrerin aus Cuxhaven zum Unfallzeitpunkt erheblich unter Alkoholeinfluss.
Gegen 22.15 Uhr wurden Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehr Neuenkirchen zu dem Unfall alarmiert. Die 33-Jährige war mit einem Suzuki-Geländewagen und ihrem 26-jährigen Beifahrer auf der K11 (Süderwisch) in Richtung B73 unterwegs. Nach ihren Angaben fuhr sie mit etwa 70 Kilometern pro Stunde. In Höhe eines Landmaschinenhandels verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte nahezu ungebremst gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Opel Astra.
Fahrerin mit 1,8 Promille am Steuer
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel gegen einen Baum geschoben. Der Suzuki kam erst in einem angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Als die Feuerwehr eintraf, hatten Fahrerin und Beifahrer das Fahrzeug bereits verlassen. Die Einsatzkräfte betreuten beide bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend wurden sie mit leichten Verletzungen in die Helios-Klinik nach Cuxhaven gebracht.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab bei der 33-Jährigen einen Wert von 1,8 Promille, beim 26-jährigen Beifahrer 1,3 Promille. Die Fahrerin musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem beschlagnahmte die Polizei ihren Führerschein. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Sie muss außerdem mit einer längeren Entziehung der Fahrerlaubnis rechnen.
Wirtschaftlicher Totalschaden an beiden Fahrzeugen
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Feuerwehr Neuenkirchen leuchtete die Unfallstelle aus, richtete eine Vollsperrung ein, sicherte den Bereich und reinigte die Fahrbahn. Nach etwa einer Stunde konnten die Sperrmaßnahmen aufgehoben und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden. Foto: Lange
Im Einsatz waren die Polizei, zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes aus Cadenberge und Hemmoor sowie die Feuerwehr Neuenkirchen.
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