Bis zu 2,9 Promille: Etliche Trunkenheitsfahrten in der Region
Polizei mit Blaulicht (Symbolfoto). Foto: Marcus Brandt/dpa
Die Polizeieinsätze in den Stader Nachbarkreisen waren von vielen Alkoholkontrollen geprägt. Welche verbotenen Substanzen die Beamten außerdem festgestellt haben.
Zeven. Die Polizei Zeven kontrollierte am Samstagabend gegen 20 Uhr nahe Sittensen eine Autofahrerin. Das berichtet die Polizeiinspektion Rotenburg. Bei der 40-jährigen Fahrerin stellten die Beamten „deutliche Anzeichen für Alkoholeinfluss“ fest.
Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: 2,93 Promille. Die Frau musste daraufhin eine Blutprobe abgeben; ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen sie wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Polizei beschlagnahmt Softairpistole
Wie die Polizeiinspektion Harburg mitteilte, wurde in der Bahnhofstraße in Buchholz am Freitagabend „im Rahmen einer Trunkenheitsfahrt infolge des Konsums von Marihuana“ bei einer 22-jährigen Autofahrerin eine Softairpistole festgestellt.
„Da die Waffe in ihrem Gesamterscheinungsbild den Anschein einer echten Schusswaffe hervorruft, zählt sie zu den sogenannten Anscheinswaffen, wodurch das Führen verboten ist“, so ein Polizeisprecher. Die Waffe sei beschlagnahmt und mehrere Verfahren seien eingeleitet worden.
Laut Mitteilung haben Beamte zudem im Hasenkamp in Buchholz am Samstagnachmittag einen Transporterfahrer kontrolliert. Dabei hätten sie festgestellt, dass der 31-Jährige unter dem Einfluss von Kokain und Amphetaminen stand. Ihm sei eine Blutprobe entnommen worden; die Polizei hat mehrere Verfahren gegen ihn eingeleitet.
Nach Kollision mit Baum: 38-Jährige flüchtet - und kommt mit Taxi zurück
In der Nacht zum Sonntag, kurz nach Mitternacht, kam es in der Abendrothstraße in Cuxhaven zu einer Verkehrsunfallflucht, wie die Polizei Cuxhaven berichtet. „Eine 38-Jährige war hierbei mit einem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum kollidiert“, heißt es in der Mitteilung. Durch den Unfall sei die Cuxhavenerin leicht verletzt worden.
Blaulicht
Gefährliches Überholmanöver auf B71
Laut Polizei habe sie sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte zunächst von der Unfallstelle entfernt, sei jedoch kurze Zeit später mit einem Taxi wieder am Unfallort erschienen. Sie stand laut Polizei unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Medikamenten.
Des Weiteren gab sie an, dass sie kurz vor dem Unfall möglicherweise eingeschlafen sei. Sie muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. (pm/rop/vdb)
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