TCrash auf B495: Rettungshubschrauber bringen Schwerverletzte in Kliniken
Zwei Menschen werden bei einem Unfall im Kreis Cuxhaven schwer verletzt Foto: Lange
Zwei Menschen werden bei einem Unfall bei Lamstedt im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist im Einsatz, die Bundesstraße 495 bis in die späten Abendstunden gesperrt.
Landkreis Cuxhaven. Bei einem Unfall auf der B495 bei Lamstedt sind am Freitag (4. September 2026) zwei Menschen schwer verletzt worden. Sie mussten mit zwei Rettungshubschraubern transportiert werden.
Gegen 16.50 Uhr wurden Feuerwehr, Notärzte, Rettungsdienst und Polizei zu dem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße alarmiert. Auf der Bremervörder Straße in Richtung Armstorf waren zwei Menschen in einem Fahrzeug eingeklemmt.
Nach Angaben der Einsatzkräfte war ein 29-jähriger Fahrer mit seiner 27-jährigen Beifahrerin in einem Firmenfahrzeug einer Baufirma von Lamstedt in Richtung Armstorf unterwegs. Im Waldgebiet in Höhe Zuschlag kam der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte nach Informationen der Niederelbe-Zeitung/Cuxhavener Nachrichten vermutlich ungebremst gegen einen dicken Baum. Der Motorblock wurde bei dem heftigen Aufprall aus dem Fahrzeug gerissen. Das Auto drehte sich und kam am Straßenrand zum Stehen.
Nach Unfall bei Lamstedt: Beide Insassen eingeklemmt
Der Fahrer wurde eingeklemmt, seine Beifahrerin schwer eingeklemmt. Beide erlitten schwerste Verletzungen und mussten von Feuerwehr und Rettungsdienst mit hydraulischem Rettungsgerät, darunter Rettungsschere und Spreizer, vorsichtig aus dem völlig demolierten Fahrzeug befreit werden. Die Feuerwehr sicherte den Wagen mit Stahlseilen und stellte den Brandschutz sicher.

Nach einem heftigen Zusammenstoß mit dem Baum drehte sich das Firmenfahrzeug und kam am Straßenrand zum Stehen. Foto: Lange
Wegen der Schwere der Verletzungen wurden die Rettungshubschrauber „Christoph 26“ aus Sanderbusch und „Christoph 29“ aus Hamburg angefordert. Während des Anflugs wurden beide Patienten von Notärzten und Rettungsdienst aufwendig medizinisch erstversorgt.
29-Jähriger wird ins Stader Elbe Klinikum geflogen
Die Hubschrauber landeten am Ende des Waldstücks auf einer Wiese. Der 29-jährige Fahrer wurde mit „Christoph 29“ in das Elbe Klinikum nach Stade geflogen. Die 27-jährige Beifahrerin wurde mit „Christoph 26“ in eine Oldenburger Klinik gebracht. Beide stammen nach Informationen der Niederelbe-Zeitung aus der Samtgemeinde Börde Lamstedt.
An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Für die Unfallaufnahme und die Dokumentation aus der Luft setzte die Polizeiinspektion Cuxhaven auch ein Drohnenteam der Verfügungseinheit ein. Die Bundesstraße blieb für die Rettungsmaßnahmen und die aufwendige Unfallaufnahme mehrere Stunden voll gesperrt. Zur abschließenden Reinigung der Fahrbahn wurde die Straßenmeisterei angefordert.
B495 nach schwerem Unfall stundenlang gesperrt
Die Feuerwehr übernahm die Sperrung der B495 und die Verkehrsregelung, sammelte Trümmerteile ein, leuchtete die Einsatzstelle aus und beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe. Zudem sicherte sie die Landestelle der Hubschrauber und half beim Umladen der Patienten. Nachdem die Unfallaufnahme beendet und die Straße gereinigt war, konnte die B495 gegen 22 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Rettungshubschrauber „Christoph 26“ und „Christoph 29“ landen auf einer Wiese am Rande des Waldgebiets, um die beiden Schwerverletzten in Krankenhäuser zu fliegen. Foto: Lange
Im Einsatz waren die Feuerwehren Lamstedt, Armstorf und Hollen, Gemeindebrandmeister Stefan Müller und sein Stellvertreter Benjamin Neumann, ein Notarzt aus Cadenberge, ein Rettungswagen aus Hemmoor, der Leiter Rettungsdienst des Cuxland-Rettungsdienstes, ein Notarzt und ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes Bremervörde, die Rettungshubschrauber „Christoph 26“ und „Christoph 29“, mehrere Beamte der Polizei Hemmoor und Bremervörde, das Drohnenteam der Polizeiinspektion Cuxhaven, die Straßenmeisterei sowie ein Abschleppdienst.
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