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Blaulicht

Mann in Zeven verfeuert Hochsitz und hat jetzt Ärger mit der Polizei

In einem Mehrfamilienhaus in Garstedt im Kreis Harburg hat sich ein Feuer bis in den Dachstuhl hinein ausgebreitet. (Symbolbild)

In einem Mehrfamilienhaus in Garstedt im Kreis Harburg hat sich ein Feuer bis in den Dachstuhl hinein ausgebreitet. (Symbolbild) Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Rauchschwaden lösen in den Stader Nachbarkreisen Alarm aus. In Garstedt entsteht ein Brandschaden von 600.000 Euro, in Zeven ermittelt ebenfalls die Polizei - nicht nur im Wald.

Von Redaktion 20.10.2026, 10:05 Uhr
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Alarm am frühen Dienstagmorgen: Eine Nachbarin aus der Ringstraße in Garstedt (Kreis Harburg) hat einen Notruf abgesetzt, nachdem sie Flammen im Nachbarhaus gesehen habe. Wie die Polizei bestätigt, brannte es in einem Mehrfamilienhaus. Das Feuer hatte bereits auf mehrere Räume und bis zum Dachstuhl übergegriffen.

„Alle Anwohner konnten rechtzeitig das Haus verlassen“, heißt es von der Polizei. Verletzt wurde niemand.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Der Feuerwehr gelang es dann, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Harburg hat die Ermittlungen aufgenommen und den Brandort für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Die Brandursache ist noch zu ermitteln. Der Schaden wird auf etwa 600.000 Euro geschätzt. Das Haus ist nicht bewohnbar.

Brand eines Hochsitzes macht stutzig

Am Montagnachmittag gegen 14.15 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in ein Waldstück an einem Feldweg zwischen Brüttendorf und Wehldorf (Kreis Rotenburg) aus. Ein Zeuge hatte zuvor eine Rauchschwade wahrgenommen.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 59-jährigen Mann, der nach eigenen Angaben Eigentümer des Waldgebietes sei und seinen alten Hochsitz verbrannt habe. Die Feuerwehr löschte das Feuer.

Die Beamten stellten fest, dass neben dem Hochsitz auch lackierte Metallteile und behandeltes Holz verbrannt worden waren.

Die Polizei leitete entsprechende Verfahren ein. Die Eigentumsverhältnisse sowie die näheren Umstände des Brandes seien nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

Erneut Rauchmelder im Eschenweg in Brand gesetzt

Am Montagabend gegen 18 Uhr rückte die Polizei zudem in den Eschenweg nach Zeven aus, nachdem dort erneut ein Rauchwarnmelder in Brand gesetzt worden war. Längere Zeit war es nun ruhig geblieben, nachdem es zuvor dort bereits mehrfach in den Kellerräumen der Mehrfamilienhäuser gebrannt hatte.

Dieses Mal wurden Bewohner durch den akustischen Alarm auf den brennenden Warnmelder aufmerksam und konnten das Feuer mit eigenen Mitteln löschen.

Laut Polizei reihe sich der aktuelle Fall in die Serie ein. Die Ermittlungen dauerten an. (pm)

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