TNeujahrsempfang: Altländer erweitern Wohn- und Gewerbegebiete
Die Bürgermeister Marco Hartlef (Guderhandviertel), Joachim Streckwaldt (Mittelnkirchen) und Gerd Grunwald (Neuenkirchen) im Gespräch mit Pastor Olaf Prigge beim Neujahrsempfang (von links). Foto: Vasel
Bürgermeister Marco Hartlef hofft auf Frieden. Die Idee für den Einstieg bei seiner Neujahrsrede kam ihm beim Autofahren.
Mittelnkirchen. In seiner Rede erinnerte Bürgermeister Marco Hartlef beim Neujahrsempfang in St. Bartholomäus an ein Lied von 1982. Mit 17 Jahren hatte Nicole den Eurovision Song Contest mit „Ein bisschen Frieden“ gewonnen.
Mit Blick auf die Kriege unter anderem in der Ukraine und im Sudan, betonte der Christdemokrat, dass Nicoles Botschaft „wichtiger denn je“ sei.
In diesem Jahr hielt der Guderhandviertler die Rede - nach einer kurzen Predigt von Pastor Olaf Prigge über die Jahreslosung: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“
Der Old Country Gospel Chor sorgte für die musikalische Begleitung. Foto: Vasel
Traditionell laden die ehrenamtlichen Bürgermeister Joachim Streckwaldt (Mittelnkirchen), Gerd Grunwald (Neuenkirchen) und Marco Hartlef (Guderhandviertel) gemeinsam mit Pastor Olaf Prigge von der Kirchengemeinde Lühekirchen in St. Bartholomäus zum Neujahrsempfang an der Oberen Lühe ein.
Pastor Prigge dankten den Ehrenamtlichen in Feuerwehr, Kommunalpolitik, DRK und Kirche für ihr Engagement.
Wohnen und Gewerbe an der Oberen Lühe
In seiner Rede ging Bürgermeister Marco Hartlef auch auf die Windkraft-Pläne der Gemeinden an der A26 ein: „Wir hoffen auf positive Signale aus dem Kreishaus und Hannover.“
Dass er von der Baugenehmigung für den Sportplatz im Striep in Steinkirchen aus dem TAGEBLATT erfahren hatte, wurmte den Kommunalpolitiker: „Ich kann Ihnen versichern, der Maulwurf ist nun bei mir zu Hause eingezogen und wird von mir streng bewacht.“
Kommunalpolitik
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Die Altländer hätten im vergangenen Jahr wichtige Weichen gestellt. Die Samtgemeinde Lühe habe durch den Verkauf den Weg für die Bebauung des alten maroden Sportplatzes in der Blütenstraße frei gemacht.
Der B-Plan der Gemeinde Guderhandviertel sieht vor, dass mindestens 20 Prozent der Fläche für seniorengerechtes Wohnen vorgesehen wird. Der Rest soll mit Einzel-, Doppel- oder Reihenhäusern überplant werden.
Mit dem Verkaufserlös wird auch der Neu-/Umbau der Grundschulen finanziert. Damit nicht genug: Hartlef kündigte an, dass das Gewerbegebiet an der Dollerner Straße um zwei Hektar erweitert werden soll.
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