TRadweg zwischen Apensen und Grundoldendorf kommt gut voran
Die Bauarbeiten am Radweg zwischen Apensen und Grundoldendorf sind im Zeitplan. Foto: Laudien
Die Bauarbeiten zwischen Apensen und Grundoldendorf laufen gut. Ein tödlicher Unfall hatte die Notwendigkeit des Radwegs gezeigt.
Apensen. Positive Nachrichten aus Apensen: Die Arbeiten für den Neubau des Radwegs in Richtung Grundoldendorf laufen gut und sind weiterhin im Zeitplan, teilt Carolin Selle von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Stade mit. Über die Feiertage und zwischen den Jahren pausieren die Arbeiten allerdings - und zwar vom 24. Dezember bis voraussichtlich zum 5. Januar.
Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2026
Aus sicherheitstechnischen Gründen werden sowohl die Ampelanlage in Grundoldendorf als auch die Baustellenabsicherung an der gesamten Strecke während der Baustellenpause in Betrieb bleiben.
Die wöchentliche Baubesprechung mit Bürgersprechstunde findet voraussichtlich ab dem 21. Januar zur bekannten Zeit statt, immer mittwochs um 10 Uhr am Baubüro am Parkstreifen in der Raiffeisenstraße in Apensen. Witterungsbedingte Verzögerungen im Bauablauf seien aber nicht auszuschließen, so die Landesbehörde.
Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Baustellenbereich gebeten. Die Straßenbauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai 2026 andauern. Die Baukosten betragen knapp 1,7 Millionen Euro.
Wie berichtet war es bislang ein langer Weg: Seit 2017 steht die Strecke im Radwegekonzept des Landes Niedersachsen. Seit 2019 ist der innerörtliche Abschnitt in Nottensdorf bis zum Ortsausgang fertig, 2022 wurde der Radweg bis Grundoldendorf verlängert.
Tödlicher Unfall
Bei dem Teilstück zwischen Apensen und Grundoldendorf handelt es sich um eine stark befahrene Straße. Die Notwendigkeit für einen sicheren Radweg zeigte sich 2011 auf tragische Weise: Ein Fahrradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall zwischen Grundoldendorf und Apensen getötet.
Der 26-Jährige war mit dem Rad auf dem Weg nach Hause und musste auf der Straße fahren, weil es dort keinen Radweg gibt. Obwohl er eine auffällige Warnweste trug und sein Fahrrad mit Leuchten versehen hatte, übersah ihn ein Autofahrer. Der Radfahrer war sofort tot.
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