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Nachnutzung

TSPD begrüßt neues Konzept für die Sietas-Werft in Neuenfelde

SPD-Chef Ermiya Ciger schwebt Wohnen und Gewerbe auf der Sietas-Werft in Neuenfelde vor.

SPD-Chef Ermiya Ciger schwebt Wohnen und Gewerbe auf der Sietas-Werft in Neuenfelde vor. Foto: Richter

Wohnen und Gewerbe, diese Pläne für die Sietas-Werft stoßen bei der SPD Neuenfelde auf offene Ohren.

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Von Björn Vasel
Freitag, 12.06.2026, 17:20 Uhr

Neuenfelde. Seit November 2025 gehört die Sietas-Werft in Neuenfelde der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Hamburger Senat hat noch kein Konzept für die Nutzung des 14,7 Hektar großen Industriegebiets an der Estemündung vorgelegt. Doch in dieser Woche hat die 24 Jahre alte Stadtplanerin Finja Volmari von der HafenCity Universität Hamburg mit ihrer Masterarbeit ein Konzept aus Wohnen und Gewerbe präsentiert.

Wohnen, Arbeiten und Leben, Volmari wirbt für eine „gemeinwohlorientierte Nachnutzung“. 650 Wohneinheiten - davon ein Drittel „bezahlbare“ - hält sie für möglich. Politiker vor Ort, wie Ermiya Ciger von der SPD, begrüßen die im TAGEBLATT vorgestellten Ideen.

„Aus Neuenfelder Sicht wäre es auch wünschenswert, wenn man hier neuen Wohnraum schaffen könnte“, sagt der Vorsitzende der SPD in Neuenfelde, Cranz, Francop und Moorburg. Er gehe allerdings davon aus, dass der Senat vor allem Industrie ansiedeln wolle. Ihm sei es wichtig, dass Airbus und Firmen wie Este Project Service GmbH (EPS) - die Altländer sind Spezialisten für den Umschlag von Schwergut von bis zu 450 Tonnen und die Montage von Industrieanlagen - weiterhin die Infrastruktur der Werft nutzen könnten.

Ihre Idee, die Kaianlagen zu Sietas-Promenaden mit Gastronomie und Geschäften - wie die Marco-Polo-Terrassen in der Hafencity - zu machen, finde er gut. Das Sietas-Quartier könnte Ausflügler anlocken, diese und Arbeitnehmer und Bewohner könnten helfen, „die Hadag-Fähre zu reaktivieren“. Die Politik sollte Volmaris Konzept im Planungsprozess ergebnisoffen prüfen.

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