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TUnfall: VW landet im Wassergraben – B73 bei Wingst gesperrt

Nachdem das schwerbeschädigte Fahrzeug durch den ADAC-Abschleppdienst geborgen wird, wird es abgeschleppt und die B73 kann für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Nachdem das schwerbeschädigte Fahrzeug durch den ADAC-Abschleppdienst geborgen wird, wird es abgeschleppt und die B73 kann für den Verkehr wieder freigegeben werden. Foto: Lange

Ein Unfall auf der B73 bei Wingst sorgt für eine Vollsperrung. Ein Autofahrer landet mit seinem Wagen im Wassergraben und kann sich nicht selbst befreien. Die Rettungsaktion läuft auf Hochtouren.

Von Redaktion 31.07.2026, 05:50 Uhr

Wingst. Ein 62-jähriger Autofahrer aus Hemmoor ist am Mittwoch (29. Juli 2026) gegen 14.15 Uhr auf der B73 verunglückt. Der Mann war mit seinem VW Arteon auf der Stader Straße in Richtung Cadenberge unterwegs. In Höhe Wingst Kirchstieg kam er aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, fuhr etwa 50 Meter über den Grünstreifen, kam dicht an einem Baum vorbei und blieb schließlich in einem wasserführenden Graben stehen.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Zunächst hieß es, der Fahrer sei eingeklemmt. Das bestätigte sich nicht. Der Mann konnte den Wagen jedoch nicht verlassen, weil sich beide Türen nicht öffnen ließen. Damit war er im Fahrzeug eingeschlossen.

In Höhe Wingst kommt der Wagen nach links von der B73 ab, durchfährt etwa 50 Meter den Grünstreifen und bleibt in einem wasserführenden Graben stehen.

In Höhe Wingst kommt der Wagen nach links von der B73 ab, durchfährt etwa 50 Meter den Grünstreifen und bleibt in einem wasserführenden Graben stehen. Foto: Lange

Ein Fahrzeug der Straßenmeisterei mit zwei Mitarbeitern hielt auf dem Weg zur Unfallstelle sofort an. Die Männer begannen, mit Schaufeln die Beifahrertür freizulegen, damit sie geöffnet werden konnte. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte der verletzte Fahrer aus seiner Lage befreit werden.

B73 zeitweise gesperrt

Die Feuerwehr betreute den Mann zunächst und übergab ihn anschließend an den Rettungsdienst. Er wurde ins Elbe-Klinikum nach Stade gebracht. Während der Rettungsarbeiten richtete die Feuerwehr eine Vollsperrung der B73 ein. Nachdem die Unfallaufnahme abgeschlossen und das schwer beschädigte Fahrzeug mit einem Kran des ADAC-Abschleppdienstes geborgen und abgeschleppt worden war, wurde die Bundesstraße gegen 15.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Einsatz waren 35 Kräfte der Feuerwehren Wingst und Cadenberge, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Thomas Schmidtke, ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes, die Polizei Hemmoor mit zwei Fahrzeugen sowie der ADAC-Abschleppdienst. (jl)

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