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Kommmunalwahl 2026

TVom Handballer zum Bürgermeister: „Hinni“ will in Beckdorf weitermachen

Scheckübergabe für die Jugendarbeit an den SV Beckdorf (von links): Vorsitzender Klaus Meinke, Beckdorfs Bürgermeister Hendrik Klindworth und Jugendwartin Nadine Völkers.

Scheckübergabe für die Jugendarbeit an den SV Beckdorf (von links): Vorsitzender Klaus Meinke, Beckdorfs Bürgermeister Hendrik Klindworth und Jugendwartin Nadine Völkers. Foto: Caro Klein

Einst Liebling in der Sporthalle - jetzt der zweite Aufschlag zum Bürgermeister in Beckdorf. Und Hendrik Klindworth hat noch weitere Ziele.

Von Susanne Laudien 02.09.2026, 13:50 Uhr

Apensen. Bei der kommenden Kommunalwahl am 13. September tritt Hendrik Klindworth erneut für die CDU in der Gemeinde Beckdorf an. Der Spitzenkandidat auf Listenplatz 1 möchte das Bürgermeisteramt gerne weiter fortführen. Erstmals kandidiert er auch für den Rat der Samtgemeinde Apensen auf Listenplatz 3. „Beckdorf und die Samtgemeinde Apensen liegen mir besonders am Herzen“, sagt Klindworth. „Ich bin hier geboren, durch meine Familie seit vielen Jahren mit den Menschen vor Ort verbunden und habe selbst einen großen Teil meines Lebens hier verbracht.“

Klindworth kennt die Gemeinde nicht nur aus politischer Perspektive, sondern erlebt tagtäglich, was Familien und Bürger vor Ort bewegt und was es braucht, damit sich alle in ihrer Heimat wohlfühlen. „Gerade mit drei Kindern merkt man, wie wichtig ein gutes und lebenswertes Umfeld ist. Sichere Wege zum Kindergarten und zu den Schulen, gute Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, attraktive Sportangebote und funktionierende Infrastruktur sind für Familien ganz konkrete Themen. Ich möchte, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem Familien gerne leben und ihre Kinder aufwachsen sehen.“

Hendrik Klindworth ist CDU-Spitzenkandidat für die Gemeinde Beckdorf.

Hendrik Klindworth ist CDU-Spitzenkandidat für die Gemeinde Beckdorf. Foto: CDU Samtgemeinde Apensen

Seine Verbundenheit mit Beckdorf zeigt sich auch durch sein langjähriges Engagement in örtlichen Vereinen. Viele Jahre hat „Hinni“ in der ersten Mannschaft des SV Beckdorf gespielt. Später engagierte er sich als Jugendtrainer und bildete zahlreiche Kinder im Handball aus. Heute ist er zudem bei der Freiwilligen Feuerwehr Beckdorf aktiv.

In den vergangenen Jahren wurde viel bewegt

Mit Blick auf die zurückliegende Ratsperiode zieht Klindworth eine positive Bilanz. Zahlreiche Projekte, die über längere Zeit gefordert und diskutiert wurden, seien auf den Weg gebracht oder umgesetzt worden. Dazu gehört die Querungshilfe am Ortsausgang von Beckdorf Richtung Apensen.

Auch eine Verkehrsberuhigung vor dem Kindergarten in Beckdorf konnte umgesetzt werden. Wichtige Straßenverbindungen wurden saniert, wie etwa die Strecke zwischen Goldbeck und Nindorf sowie zwischen Goldbeck und Rahmstorf. Besonders am Herzen liegt Klindworth der Sportplatz in Beckdorf, der zu einem generationenfreundlichen Begegnungsplatz weiterentwickelt werden soll. Der erste Schritt mit der Planung sei bereits erfolgreich abgeschlossen.

„Mir ist wichtig, dass wir unsere Dörfer attraktiv und lebenswert gestalten. Dazu gehört für mich auch, dass wir den Radverkehr stärken. Wenn wir wollen, dass mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind, müssen wir allerdings auch dafür sorgen, dass die Wege in einem vernünftigen Zustand sind. Schlaglöcher und schlechte Wegstrecken dürfen dabei nicht zum Dauerzustand werden.“

Ehrenamt als wichtiger Bestandteil des Dorflebens

Als langjähriger Jugendtrainer und durch sein Engagement bei der Feuerwehr kenne er aus eigener Erfahrung die Bedeutung freiwilliger Arbeit: „Unsere Vereine, die freiwilligen Feuerwehren und viele ehrenamtlich engagierte Menschen halten unsere Dörfer zusammen. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Unterstützung“, so Klindworth.

Daher habe die Gemeinde die Vereine in den letzten Jahren unterstützt. Unter anderem ging der Erlös aus den TAGEBLATT-Glücksschweinchen-Verkäufen an die neu gegründete Jugendfeuerwehr Beckdorf und an den Förderverein der Kita Die Schatzkiste. Außerdem wurde dem SV Beckdorf für die Jugendarbeit ein Scheck überreicht.

Seit 2024 ist Hendrik Klindworth Bürgermeister der Gemeinde Beckdorf. „Es hat mir in den vergangenen Jahren sehr viel Spaß gemacht, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas zu bewegen. Mein Anspruch war immer, die Themen in der Sache voranzubringen.“ Dabei gehöre es für ihn auch zur Demokratie, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und miteinander zu diskutieren.

Warum er für die Samtgemeinde kandidiert

„Ich habe gemerkt, dass viele Themen in der Samtgemeinde besprochen werden, bei denen ich nicht unmittelbar beteiligt war. Deshalb möchte ich mich diesmal auch auf Samtgemeindeebene einbringen und Verantwortung übernehmen.“

Abschließend ist es Klindworth noch einmal wichtig, zu betonen, dass Kommunalwahl bedeute, über die Zukunft der Gemeinde zu entscheiden. „Im Mittelpunkt stehen nicht die großen bundespolitischen Debatten, sondern die Menschen, die vor Ort Verantwortung übernehmen und konkrete Lösungen schaffen.“

“Hinni“ während eines früheren Handballspiels.

“Hinni“ während eines früheren Handballspiels. Foto: Gust

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