T11 Dinge, die Sie über Bürgermeister Mike Eckhoff noch nicht wussten
Mike Eckhoff Foto: Privat
Elf Jahre Bürgermeister, elf Einblicke: Der Drochterser Bürgermeister Mike Eckhoff über Rituale, Pannen, Träume und Projekte.
Drochtersen. Mike Eckhoff arbeitet seit über drei Jahrzehnten im Drochterser Rathaus, seit 2015 als Bürgermeister. Parteilos versteht er sich als Geschäftsführer und Moderator. Was in Ratssitzungen selten zur Sprache kommt, ist ebenfalls interessant. Elf Fakten aus dem Alltag des Bürgermeisters.
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1. Schach-Neuling
In den letzten Wochen hat sich Eckhoff das Schachspielen beigebracht. Er spielt regelmäßig mit seinen Töchtern. „Ich stehe bei einer Elo-Zahl von 750“, sagt Eckhoff, der mit dieser Wertungszahl im Schach als fortgeschrittener Anfänger gilt.
2. Zweirad-Pendler
Am Morgen hat der Bürgermeister ein festes Ritual: Er fährt mit dem Fahrrad ins Rathaus. „Das bringt gleich Schwung in den Tag“, so Eckhoff.
3. Grill statt Küche
„In der Küche bin ich nicht zu gebrauchen“, gibt Eckhoff zu. Kochen, backen und einkaufen gehören entsprechend nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Am Grill sei er talentierter. Gerne isst er dort, wo es Essen von André Göringer („André‘s Kleine Kneipe“) gibt.
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4. Süßer Zahn
Eckhoff hat eine Schwäche für Süßigkeiten. „Schokolade muss man vor mir verstecken“, sagt er. Auch Pfannkuchen isst er gerne. Zum Frühstück gehören zudem Fleischsalat und Nuss-Nougat-Creme. Zum Feierabend gibt es gesalzene Erdnüsse.
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5. Ins Rathaus gedrängt
Eckhoff arbeitet seit August 1993 im Drochterser Rathaus. „Mein damaliger Klassenlehrer musste mich jedoch etwas zwingen“, sagt Eckhoff, der seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten eigentlich woanders machen wollte.
Seinen Wehrdienst machte er auf Sylt und in Kiel. „Ich war aber immer froh, wenn es freitags Richtung Drochtersen ging“, so Eckhoff.
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6. Fischlos glücklich
„Ich kann acht Stunden mit zwei Ruten am Kotterbachsee sitzen und fahre ohne Fisch nach Hause“, sagt Eckhoff. „Dafür habe ich allerdings die Natur genossen.“
Eckhoff mag den Blick auf das Wasser, davon gibt es in der Gemeinde viel. Dazu zählt auch das Naturschutzgebiet Schwarztonnensand, das Eckhoff mal mit Storchenvater Gert Dahms besuchte.
7. Sechs Tage Meer
Abseits des Amtes hat Eckhoff einen Traum: eine Schiffsreise nach Amerika. „Sechs Tage die Überfahrt mit dem Blick auf den Ozean und die Weite genießen“, so Eckhoff.
8. Verfahrene Panne
Bei einer seiner ersten Seniorenweihnachtsfeiern als Bürgermeister verfuhr sich Eckhoff einmal. An einem terminreichen Adventssamstag peilte er versehentlich das falsche Feuerwehrgerätehaus an. „Ich bin erst nach Asselermoor gefahren und musste eigentlich nach Drochtersermoor“, so Eckhoff. „Hat aber keiner gemerkt.“
9. Vom Regal zum Klassenzimmer
Als prägendes Projekt seiner Amtsjahre nennt Eckhoff den Umbau des ehemaligen Penny-Marktes zu einer Schule. „Alle Akteure waren lösungsorientiert unterwegs“, so Eckhoff. Der Umbau habe Leerstand verhindert. Aus dem alten Supermarkt wurde eine Schule mit moderner Lernumgebung für Schüler.
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10. Langer Atem für tiefes Becken
Das Hallenbad beschäftigt seit zwei Jahrzehnten die Verwaltung. Für Eckhoff bleibt der Neubau das wichtigste politische Vorhaben. „Nun müssen alle an einem Strang ziehen, damit der Neubau gelingt“, sagt er.
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11. Reden statt tippen
Eckhoff hat in seiner Amtszeit gelernt, dass E-Mails und Nachrichten nur als Ergänzung taugen. Das persönliche Gespräch sei hilfreicher, sagt er.
Kneipengespräch mit Mike Eckhoff
Am Mittwoch, 26. August, um 19 Uhr treffen sich Mike Eckhoff und die stellvertretende Redaktionsleiterin Grit Klempow in „André‘s Kleine Kneipe“. Der Eintritt ist frei. Plätze gibt es nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, bekommt sicher einen.
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