500 Harsefelder Schwimmer knacken die Millionenmarke
Beim 24-Stunden-Schwimmen der DLRG Ortsgruppe Harsefeld herrschte großer Andrang. Foto: DLRG Ortsgruppe Harsefeld
Bis zum Brennerpass schwammen die mehr als 500 Teilnehmer des 24-Stunden-Schwimmens in Harsefeld - umgerechnet. Eine Zwölfjährige legte alleine 21.500 Meter zurück.
Harsefeld. Mit einem meisterhaften Ergebnis hat das 24-Stunden-Schwimmen der DLRG-Ortsgruppe Harsefeld in diesem Jahr eine neue Bestmarke erzielt: 519 Schwimmerinnen und Schwimmer gingen am letzten Juni-Wochenende im Freibad an den Start. Gemeinsam legten sie innerhalb von 24 Stunden 1.026.200 Meter zurück.
Bereits zum Startschuss am Samstagmittag, den Bürgermeisterin Susanne de Brujin und der Erste Samtgemeinderat Bernd Meinke gaben, füllten sich die Bahnen. Ob den warmen Temperaturen oder dem Eifer der Harsefelder geschuldet, ließ der Andrang auch am Abend nicht nach. Zwischen 22 und 24 Uhr musste die DLRG sogar einen Anmeldestopp verhängen, weil bereits mehr als 400 Teilnehmer registriert waren. Zum Vergleich: 2025 nahmen insgesamt 309 Menschen teil.
Alt und Jung schwammen bis an den Brenner
Die Altersspanne der Schwimmer reichte diesmal von fünf bis 84 Jahren. Gemeinsam schwammen sie mehr als 1.026 Kilometer - eine Strecke, die nach Angaben der DLRG nicht nur bis an die österreichische Grenze reicht. Dieses Ziel hatten sich die Veranstalter nämlich im letzten Jahr vorgenommen, nachdem 2025 eine Strecke bis Stuttgart erreicht wurde. Dieses Jahr landete das Teilnehmerfeld rechnerisch sogar am Brenner in Südtirol.

Willkommene Abkühlung: Christine und Noel Heise beim 24-Stunden-Schwimmen im Harsefelder Freibad. Foto: Laudien
Für Unterhaltung neben dem Schwimmen sorgten das traditionelle Turmspringen sowie das Mitternachtswettrutschen. Die schnellste Rutschzeit erzielte Mehmet Goeymen mit 9,658 Sekunden. Kurzzeitig musste das Programm allerdings unterbrochen werden: Während eines Gewitters wurde das Becken aus Sicherheitsgründen geräumt.
Zwölfjährige schwamm 21.500 Meter
Auch sportlich gab es beeindruckende Leistungen. In der Altersklasse bis zwölf Jahre gewann Marie Herthel (12) mit 21.500 Metern. Bei den 13- bis 17-Jährigen setzte sich Bhadra Nair (16) mit 18.000 Metern durch. In der Erwachsenenwertung schwamm Lars Bamsemer (54) mit 15.000 Metern an die Spitze.
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Den Wanderpokal für die beste Mannschaft sicherte sich das Team „Die Simsons“. Die fünfköpfige Gruppe kam gemeinsam auf 71.600 Meter - durchschnittlich mehr als 14.000 Meter pro Person.
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