T97 Elstorfer Schützen bei der Parade in der Stadt, die niemals schläft
Eroberten New York (von links): Christian Seepolt, 1. Kommandeur Felix Benecke und 2. stellvertretender Kommandeur Torsten Kohnert. Foto: SV Elstorf
Die Amtszeit ist kaum zu toppen: Michael Mojen, der Aufsteiger, amtierende Elstorfer Majestät, wurde mit großer Gefolgschaft zum Überflieger und gastierte in New York.
Elstorf. So mal eben grundlos über den großen Teich ging es nicht. Die German-American-Steubenparade rief und die Elstorfer, die die Traditionsparade schon anno 1997 mit einer stattlichen Abordnung besucht hatten, machten sich nach zweijähriger Planungszeit jetzt samt Spielmannszug wieder auf den Weg zum Event, das auf der berühmten Fifth Avenue über die Bühne geht.
Traditionsparade seit 1957
Die Parade wird jedes Jahr am dritten Samstag im September veranstaltet und gilt als Symbol für die deutsch-amerikanische Freundschaft. Aus der Taufe gehoben wurde die Parade 1957 von deutschstämmigen Amerikanern, die damit Traditionen aus der alten Heimat bewahren wollen.

Auch mit dabei: 28 Mitglieder des Spielmannszugs, die ihr Können bei der Steubenparade auf der berühmten Fifth Avenue zum Besten gaben. Foto: SV Elstorf
Benannt wurde die Parade nach Freiherr Friedrich Wilhelm von Steuben, einem preußischen Offizier, der in seiner zweiten Karriere als US-amerikanischer General die Kontinentalarmee erneuerte und laut wikipedia „zum Helden des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges unter dem Oberbefehl George Washingtons“ wurde.
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Mit von der Partie bei den heutigen Paraden sind vor allem Musikensembles, Schützenvereine, Karnevals- und Trachtengruppen mit deutschen Wurzeln.
Elstorfer saßen vor dem Livestream
Mit Begeisterung stürzten sich die Elstorfer ins New-York-Geschehen, das die Familien zu Hause übrigens über einen Livestream miterleben konnten. Die Organisatoren der Steubenparade hatten die Gäste aus aller Welt begrüßt, auch den Schützenverein Elstorf, dessen Spielmannszug sich mit einem zünftigen Marsch bei Organisatoren und Zuschauern bedankte. Danach konnten die Elstorfer die Musikangebote der anderen Gruppen und den sonnigen Paradetag genießen.

Elstorfer Schützen und der Spielmannszug vor der St.-Patrick-Cathedral in New York. Foto: SV Elstorf
Allgemeines Fazit der Elstorfer Schützen: Es war ein unglaubliches Erlebnis mit Musik und begleitet von winkenden Zuschauern auf Tribünen und am Straßenrand durch die Straßen der Weltmetropole New York zu marschieren und sich mit internationalen Gästen auszutauschen. Eben ein Erlebnis, das König Michael und seine Gefolgschaft nie vergessen werden. (iha)
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