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Handball

TBSV II macht „Lust auf mehr“ - Stade kämpft sich eindrucksvoll zurück

Die HSG Stade/Fredenbeck lieferte sich ein umkämpftes Spiel, das remis endete.

Die HSG Stade/Fredenbeck lieferte sich ein umkämpftes Spiel, das remis endete. Foto: Joerg Struwe

Drittligist BSV II wurde für sein Tempospiel belohnt und feierte einen klaren Sieg. Die HSG Stade/Fredenbeck erkämpfte sich einen Punkt in der Regionalliga.

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Von Jörg Potreck
Montag, 19.01.2026, 15:00 Uhr

Landkreis. Im ersten Spiel des Jahres gewann der Buxtehuder SV II gegen den Frankfurter Handballclub mit 31:17. Der Drittligist machte im Rückspiel viel Tempo. „Das war ein sehr guter Auftritt“, freute sich Trainer Marc Hünerbein. Nach den Paraden der beiden Torhüterinnen, Lina Steinecke und Carlotta Behrens, setzten sich die Gastgeber schnell ab. Das Torhüter-Duo überzeugte mit einer starken Quote von 50 Prozent.

Lilli Frey traf in der 9. Minute zum 5:1. Zur Pause führte Buxtehude mit 15:7. Auch die Abwehrspielerinnen zeigten eine starke Leistung. „Dabei hatten wir im ersten Durchgang sogar noch zwölf Fehlwürfe“, fand der Trainer lediglich eine „Schwachstelle“. Hier hätte man im Abschluss noch konsequenter sein müssen. In der 34. Minute baute Buxtehude durch einen Treffer von Finia Sophie Fischer den Vorsprung erstmals auf zehn Tore aus. „Das macht Lust auf mehr“, blickte Hünerbein bereits nach vorn. In der Tabelle belegt der BSV Platz 10.

Statistik

BSV: Behrens, Roy, Fröhlich 1, Batista, Fischer 4, Frey 4, Mews, Steinecke, Gabriel 6/2, Lüer, Mittag 4, Oberländer 3, Kuhnert 1, Pieperjohanns 4/2, Sundermann, Stolle 4.

Zeitstrafen: BSV 1 – FHC 0

Siebenmeter: BSV 4/6 – FHC 4/4

Zuschauer: 155

Nächstes Spiel: TSV Altenholz – Buxtehuder SV (Sa., 31. Jan., 18 Uhr)

HSG Stade/Fredenbeck teilt sich die Punkte

Im Spiel gegen die HSG Hunte-Aue Löwen teilte sich die HSG Stade/Fredenbeck die Punkte mit ihrem ersten Gegner des Jahres. Nach dem 27:27 belegen die Staderinnen in der Regionalliga Platz 6.

Die Anfangsphase verschlief der Gastgeber. „Wir fanden zunächst kaum Zugriff“, sagte HSG-Trainerin Aleksandra Malmon-Osuch. Nach gut 20 Minuten erhöhten die Löwen beim 14:6 erstmals auf acht Tore. Die Trainerin reagierte mit einer offensiveren Abwehr. Das führte zu einfachen Ballgewinnen.

Mit viel Tempo verkürzte Stade nach dem 12:17-Pausenstand Tor um Tor. Dabei übernahm Lea Mance mit ihren acht Toren viel Verantwortung. Auch Martha Scharsitzki und Maria Martyn zeigten ihre Torgefährlichkeit. In der 50. Minute erzielte Ella Hollunder den Ausgleich zum 24:24. Lea Mance brachte die HSG sogar mit 25:24 in Führung.

Doch dann wurde es auf beiden Seiten hektisch. Technische Fehler und Fehlwürfe häuften sich. Nach dem erneuten 25:27-Rückstand war es wieder Lea Mance, die mit zwei weiteren Toren das Unentschieden rettete. Selbst ein Sieg war jetzt noch drin. Diesen verhinderte jedoch die Torhüterin der Gäste.

HSG-Tore: Brassat 2, Heinemann 1, Mance 8/1, Jopp 1, Scharsitzki 4, Hollunder 4, Ziemann 1, Martyn 6/3. (pot)

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