Zähl Pixel
Betrug

Bankmitarbeiterin verhindert Geldbetrug an Seniorin

Eine Rentnerin hätte fast 20.000 Euro an Telefonbetrüger verloren, doch eine Bankmitarbeiterin hat aufgepasst. (Symbolbild)

Eine Rentnerin hätte fast 20.000 Euro an Telefonbetrüger verloren, doch eine Bankmitarbeiterin hat aufgepasst. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Dank einer aufmerksamen Bankangestellten entgeht eine 72-Jährige knapp einem finanziellen Alptraum. Ein „Schockanruf“ sollte sie um 20.000 Euro bringen - doch die Mitarbeiterin reagiert rechtzeitig.

Von dpa 15.07.2024, 12:35 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Goslar. Das umsichtige Handeln einer 25-jährigen Bankangestellten hat eine 72-jährige Frau aus Goslar vor einem erheblichen finanziellen Verlust bewahrt. Als die Kundin 20.000 Euro von ihrem Konto abheben wollte, wurde die Mitarbeiterin misstrauisch und vermutete einen Betrugsversuch.

Als die Seniorin erklärte, das Geld werde als Kaution für die Polizei benötigt und solle bei ihr zuhause abgeholt werden, verständigte die Angestellte die Polizei. Es stellte sich heraus, dass die Frau Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden war. Bei dieser Betrugsmasche wird den Angerufenen vorgegaukelt, ein naher Verwandter habe einen schweren Unfall verursacht und benötige zur Abwendung einer Haftstrafe eine hohe Kaution.

In diesem Fall hatte in der vergangenen Woche ein angeblicher Polizist die Seniorin aufgefordert, Bargeld abzuheben, das dann abgeholt werden sollte, wie die Polizei heute mitteilte. Durch das rechtzeitige Eingreifen der Bankangestellten kam es nicht zur Geldübergabe und ein hoher finanzieller Schaden konnte verhindert werden.

Bei solchen „Schockanrufen“ handelt es sich um eine bundesweit verbreitete Betrugsmasche, bei der Opfer mit einer schockierenden Nachricht konfrontiert und unter Zeitdruck gesetzt werden, um den Tätern unüberlegt Geld oder Wertgegenstände auszuhändigen. 

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Hamburger Polizei löst Reiterstaffel auf

Polizistinnen und Polizisten hoch zu Pferd wird es 2028 im Hamburger Stadtgebiet nicht mehr geben. Die Reiterstaffel soll Ende 2027 aufgelöst werden. Was sind die Gründe dafür?

T Lloyd Werft: Behörden-Posse um Windkraftanlagen

Windkraftanlagen auf dem Betriebsgelände: So wollte die Lloyd Werft sich selbst mit umweltfreundlicher Energie versorgen. Aber die Gewerbeaufsicht lehnte den Antrag ab. Im Wirtschaftsressort und bei den Grünen stößt die Begründung auf Kopfschütteln.