Zähl Pixel
Fußball-Landesliga

TBitter für den VfL Güldenstern - Stades Abstieg ist besiegelt

Michael Stern kann es nicht fassen. Der VfL Güldenstern Stade wird nächste Saison in der Bezirksliga spielen.

Michael Stern kann es nicht fassen. Der VfL Güldenstern Stade wird nächste Saison in der Bezirksliga spielen. Foto: Struwe

D/A II nutzt seine Chancen nicht. A/O bekommt trotz 2:0-Führung einen Dämpfer. Nutzt Stade seine letzte Minimalchance zum Klassenerhalt? So lief der Spieltag in der Landesliga.

author
Von Moritz Studer
Sonntag, 31.05.2026, 19:15 Uhr

Landkreis. Das war es endgültig für den VfL Güldenstern Stade. Der Trainer ordnet den Abstieg aus der Fußball-Landesliga ein.

VfL Güldenstern Stade - VSK Osterholz-Scharmbeck 1:2. Der VfL Güldenstern Stade ist am vorletzten Spieltag aus der Landesliga Lüneburg abgestiegen. Der VSK ging nach einem ruhenden Ball durch Dustin Beller in Führung, doch auch die Stader fanden nach einer Standardsituation die passende Antwort.

„Nach der Pause haben wir bis zum Gegentor das Spiel dominiert“, sagt Trainer Matthias Quadt. Einmal mehr vollstreckte Doppelpacker Beller und besiegelte den Stader-Abstieg endgültig. „Die Jungs haben heute nochmal daran geglaubt und hätten den Sieg auch verdient gehabt. Wenn du nach 29 Spielen auf diesem Tabellenplatz stehst, dann ist es irgendwie aber auch zurecht.“

Tore: 0:1 (18.) Beller, 1:1 (37.) Forkert, 1:2 (80.) Beller.

Letztes Spiel: Harsefeld - Stade (Sbd., 6. Juni, 16 Uhr).

TSV Etelsen - SV Drochtersen/Assel II 0:0. Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf ein Tor, bei dem D/A II beste Möglichkeiten ungenutzt ließ. Luca Daginnus vergab zwischenzeitlich einen Strafstoß, ein Freistoß von Tanju Gülüm küsste den Querbalken. In zahlreichen weiteren Situationen fanden die Kehdinger an diesem Nachmittag ihren Meister in Etelsens Torhüter Joel Schulz.

„Etelsen hat sich voll reingehängt und der Keeper hat ihnen den einen Punkt gerettet“, sagt Teamchef Benjamin Zielke. „Wir hatten sehr viele Torchancen und es ist schade, dass das nicht für drei Punkte gereicht hat.“

Rotenburger SV - SV Ahlerstedt/Ottendorf 5:2. Mit einem Fernschuss brachte Marcel Brunsch die Ahlerstedter früh in Führung, Luqman Krugmeier erhöhte nach einem schönen Spielzug schon nach acht Minuten. „Wie so oft legen wir dann aber das dritte Tor nicht nach, dann wäre Rotenburg bei den Temperaturen nicht mehr zurückgekommen“, sagt Trainer Kevin Speer, dessen Team stattdessen mit einer deutlichen Niederlage auf die Heimreise ging.

„Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der gesamten Saison, in der wir zu kompliziert spielen und zu viele leichte Fehler machen. Wir werden die Saison als Fünfter beenden und wenn wir ehrlich zu uns sind, hat es zu mehr auch nicht gereicht.“

Tore: 0:1 (2.) M. Brunsch, 0:2 (8.) Krugmeier, 1:2 (43.) Kuchinke, 2:2 (69., Elfm.) Dähne, 3:2 (76.) Wink, 4:2 (86.) Baselt, 5:2 (90.+4) Younis.

Letztes Spiel: A/O - Hagen/Uthlede (Sbd., 06. Juni, 16 Uhr).

SV Lindwedel-Hope - TuS Harsefeld 4:2. Die Harsefelder brachten sich mit einer Unachtsamkeit um einen guten ersten Durchgang: Der TuS gab kurz vor der Pause den eigenen Ballbesitz her und Lindwedel schlug zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt zur zweiten Führung zu.

„Erst nach unserem zweiten Tor haben wir wieder Leben in unser Spiel reinbekommen“, sagt TuS-Coach Nico Matern. „Wir müssen anerkennen, dass wir in dieser Saison in den entscheidenden Phasen des Spiels einfach nicht gut genug waren.“

Tore: 1:0 (25.) Bonk, 1:1 (32.) Bondombe Simba, 2:1 (45.) Engelbrecht, 3:1 (48.) Seturski, 3:2 (78.) Bondombe Simba, 4:2 (84.) Dilek.

Letztes Spiel: Harsefeld - Stade (Sbd., 06. Juni, 16 Uhr).

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel