TBremenports zeigt Mitarbeiter an: Diebstahl, Mobbing, Hitler-Bilder
Als Bremenports-Chef Robert Howe von den Vorwürfen gegen seine Mitarbeiter erfahren hatte, schaltete er sofort die Staatsanwaltschaft ein. Foto: Lothar Scheschonka
Die Hafengesellschaft hat sieben Mitarbeiter freigestellt und sie bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Vorwürfe wiegen schwer.
Bremerhaven. Im Landeshafenausschuss, der am Mittwoch in Bremerhaven tagte, hatte die Geschäftsführung von Bremenports über den Verfall in einer betriebsinternen Chatgruppe mit mehreren Personen berichtet. Sie arbeiteten in der Stadt Bremen in einem Team bei Bremenports.
Hinweis auf betriebsinternem Portal
Ein Hinweisgeber hatte in einem betriebsinternen Portal auf die Aktivitäten der Gruppe hingewiesen. Da war von Arbeitszeitbetrug mit Stempelkarten die Rede, von Diebstahl aus dem Lager sowie von Bestechung beim Verkauf des Diebesguts. Der Hinweisgeber soll hier gemobbt worden sein, und in der Chatgruppe sollen auch noch pornografische und rechtsradikale Inhalte verbreitet worden sein.
Geschäftsführung erstattet Anzeige
Als die Geschäftsführung über den Fall informiert wurde, schaltete sie mit einer Anzeige die Staatsanwaltschaft ein. Zugleich wurden die sieben Mitarbeiter am Mittwoch vergangener Woche freigestellt. Die Behörde ermittelt jetzt. Gleichzeitig werden betriebsrechtliche Schritte geprüft mit dem Ziel, die sieben Mitarbeiter zu entlassen.
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